​Nach einer durchwachsenen Hinrunde mit zuletzt sieben sieglosen Partien in Folge wollen die Frankfurter den Schalter wieder umlegen. Zum Rückrundenauftakt ist die ​Eintracht bei der ​TSG 1899 Hoffenheim zu Gast. Cheftrainer Adi Hütter ließ vor ​dem Duell mit dem Tabellensiebten offen, für welches Spielsystem er sich letztendlich entscheiden wird.


"Ich freue mich, dass es wieder losgeht und wir die Chance haben, unsere Auswärtsbilanz, die mich sehr stört, aufzubessern", sagte Hütter auf der Spieltagspressekonferenz am Freitagnachmittag. "Trotz dieser negativen Bilanz bin ich aber optimistisch, dass die Mannschaft ein gutes Spiel zeigen wird."


Hütter: "Unser genaues System ist nicht so wichtig"


Hoffenheim verfüge über eine spielstarke Mannschaft mit einer guten Offensive, erklärte der SGE-Coach, der sich nicht auf ein Spielsystem festlegen wollte. "Unser genaues System ist nicht so wichtig. Ob Dreier-, Vierer- oder Fünferkette: Wichtig ist, dass es uns gelingt, defensiv besser zu stehen, damit wir wieder punkten", stellte der Österreicher klar. "Wir wollen spielbezogen variabel agieren und den Gegner vor neue Herausforderungen stellen."


Zum Rückrundenstart haben die Hessen einige Ausfälle zu beklagen. Gelson Fernandes (Sehnenriss im Hüftbeuger), Daichi Kamada (Bänderriss), Marco Russ (Achillessehnenriss), Nils Stendera (Aufbautraining) und Lucas Torro (Innenbandriss im Knie) stehen Hütter derzeit nicht zur Verfügung.

Daichi Kamada

Fällt mit einem Bänderriss aus: Daichi Kamada


Vieles deutet daraufhin, dass die SGE am Samstagnachmittag mit einer Viererkette starten wird. Da Hütter bevorzugt zwei Spitzen auflaufen lässt, ist ein 4-4-2-System denkbar. Auf der Pressekonferenz bestätigte der Frankfurter Übungsleiter, dass Schlussmann Kevin Trapp sein Comeback feiern wird.


In der Defensive wird wohl "Libero" Makoto Hasebe der Systemumstellung zum Opfer fallen. Martin Hinteregger und David Abraham werden in der Innenverteidigung erwartet. Auf den hart umkämpften Außenbahnen könnten Evan Ndicka (links) und Danny da Costa (rechts) beginnen.


Hasebe droht Bankplatz


Laut Bild-Informationen zählt Hasebe zum Kandidatenkreis für das defensive/zentrale Mittelfeld, wo derzeit allerdings Sebastian Rode und Djibril Sow die Nase vorn haben dürften. Auf der linken offensiven Außenbahn soll Filip Kostic für Furore sorgen. Sein Pendant könnte Mijat Gacinovic sein. Der 24-Jährige wusste in der Vorbereitung durchaus zu überzeugen.


Im Angriff spricht vieles für das Duo Goncalo Paciencia/Bas Dost. "Bas Dost trainiert völlig schmerzfrei. Das ist bei ihm das Wichtigste. Er wirkt sehr positiv und ehrgeizig. Er möchte etwas zurückzahlen und Tore erzielen", sagte Hütter. André Silva, der zuletzt immer wieder mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte, muss sich wohl mit der Jokerrolle begnügen.


Die voraussichtliche Aufstellung im Überblick: