Im November berichtete der kicker über einen Rechtsstreit zwischen Borussia Dortmund und einer ukrainischen Fußballschule, die ausstehende Zahlungen für den 2017 erfolgten Transfer von Andriy Yarmolenko forderte. Wie das Fachmagazin berichtet, wurde die Klage von der FIFA zurückgewiesen.


Für 25 Millionen Euro verpflichtete Borussia Dortmund Andriy Yarmolenko vor zweieinhalb Jahren von Dynamo Kiew. Dem ukrainischen Flügelspieler blieb der Durchbruch verwehrt, nach nur einer Saison wurde er für 20 Millionen Euro an West Ham United abgegeben. Dennoch war der BVB in einen Rechtsstreit verwickelt.

Andrey Yarmolenko

Die "Specialised Childhood-Youth School of Football Olympic Reserve Yunist" klagte auf Solidaritätsabgaben in Höhe von 301.578,95 Euro. Den Statuten zufolge besitzen Jugend- oder Ausbildungsvereine Ansprüche auf fünf Prozent der Ablösesumme, insgesamt sollen sechs Klubs Anspruch gemeldet haben - Yunist habe den rechtmäßigen Anteil jedoch nie erhalten.


BVB gewinnt - und muss trotzdem zahlen


Wie der ​kicker am Freitag berichtete, habe die FIFA die Klage zurückgewiesen. Dennoch müsse der BVB eine Summe in Höhe von 136.500 Euro zahlen, die Dynamo Kiew wiederum zurückerstatten werde. Der ukrainische Spitzenklub habe sich demnach verpflichtet, alle Solidaritätsabgaben abzuwickeln. 


Wie es weiter heißt, habe Yunist bereits eine erste Zahlung in Höhe von 150.000 Euro erhalten, diese jedoch stets dementiert. Die Fußballschule sei dazu aufgefordert worden, diesen Betrag anzuerkennen. Nun wird der Restbetrag fällig. "Wir halten die Entscheidung im Ergebnis für vertretbar und werden von unserer Seite das Verfahren nicht weiterbetreiben", wird BVB-Chefjustiziar Dr. Robin Steden zitiert.