​Der sportliche Niedergang des ​SV Werder Bremen in der laufenden Spielzeit wird von nicht wenigen Experten mit einem Namen in Verbindung gebracht: ​Max KruseDen Abgang des 31-jährigen Offensivspielers haben die Norddeutschen ganz offensichtlich nicht kompensieren können. Jetzt fällt der Name des Spielers erneut - als mögliche Verstärkung der Grün-Weißen!


Denn die Tage des früheren Nationalspielers (14 Länderspiele zwischen 2013 und 2015, 4 Tore) am Bospurus könnten schon bald gezählt sein. Hintergrund sind Übertretungen der Ausgabelimit-Bestimmungen von Seiten seines aktuellen Arbeitgebers Fenerbahce Istanbul. Mit der Einführung eines Kosten-Deckels für alle türkischen Vereine der Süper Lig wollte der nationale Verband eventuellen Konflikten mit den von der UEFA aufgestellten Fairplay-Richtlinien vorbeugen.

Max Kruse

Kruse bei seiner Verabschiedung aus Bremen



Türkischen Medienberichten zufolge (via deichstube.de) soll Fener demnach besagtes Limit bereits um 15 Millionen Euro überschritten haben (hauptsächlich aufgrund der hohen Gehaltskosten des Kaders). 


Max Kruse ein Verkaufskandidat bei Fenerbahce


Und deshalb muss der Klub noch in dieser Wintertransfer-Periode gegensteuern. Heißt: Finanziellen Ballast abwerfen. Und da kommt dann halt auch Max Kruse ins Spiel. Schließlich gehört er mit kolportierten 2,5 Millionen Euro zu den Großverdienern.


Dem türkischen Portal Aksam Spor zufolge soll der Verein auch schon Kruses Manager kontaktiert haben, um eine gemeinsame Lösung für das Problem zu suchen. Doch selbst für den Fall, dass Kruse verkauft wird - kann sich der SV Werder Bremen tatsächlich berechtigte Hoffnungen auf eine Rückkehr des verlorenen Sohns machen?


Rückkehr nach Bremen mehr als unwahrscheinlich


Eigentlich nicht. Die Verantwortlichen und die Fans von Fenerbahce sind jedenfalls vollauf zufrieden mit ihrem deutschen Neuzugang. In zwölf Spielen gelangen dem gebürtigen Reinbeker (bei Hamburg) zwei Tore und sechs Vorlagen. 

Dementsprechend hat der Marktwert von Max Kruse in seinem ersten halben Jahr in Istanbul nicht an Wert eingebüßt, wird vom Experten-Portal transfermarkt.de auf 10,5 Millionen Euro taxiert. Für Werder eine utopische Summe. Und deshalb werden die Bremer es wohl ohne Kruse schaffen müssen, in der Liga zu bleiben.