​Nach der für viele überraschenden Entlassung von Trainer Ernesto Valverde beim​ FC Barcelona hat nun die ebenfalls von den Azulgrana kontaktierte Vereins-Ikone ​​Xavi Hernández die Gründe genannt, weshalb er das Angebot "seines" Herzensklubs nicht angenommen hat.


Auf der im Vorfeld des morgigen katarischen Pokal-Finales zwischen Xavis Klub Al-Sadd und Lekhwiya (Fr, 15.30 Uhr) anberaumten Pressekonferenz (via as) bestätigte der 39-Jährige die formale Offerte seines früheren Vereins. 


Schritt kam für Xavi (noch) zu früh


"Ja, es stimmt, dass ich ein Angebot vom FC Barcelona erhalten habe. Es wurde mir von Eric Abidal und Oscar Grau übermittelt. Aber ich habe es nicht angenommen, weil ich es als überstürzt angesehen habe. Den FC Barcelona zu trainieren kommt für mich jetzt noch ein bisschen zu früh. Das heißt aber nicht, dass es nicht weiterhin mein Traum bleibt, eines Tages den FC Barcelona zu trainieren." 

Xavier Hernandez

Seine Entscheidung habe er zuerst seiner Familie mitgeteilt, und danach seinen Spielern. Die drei Tage zwischen Angebot und Ablehnung seien für ihn sehr intensiv gewesen. "Es stimmt, dass ich in diesen Tagen nicht sehr bei der Sache war, was Al-Saad betrifft", gab Xavi mit entwaffnender Offenheit zu, "aber jetzt denke ich nur noch an das Pokal-Finale."


Auch für den neuen starken Mann auf der Trainerposition des FC Barcelona hatte Xavi ein paar nette Worte übrig: "Quique Setién gefällt mir als Trainer beim FC Barcelona. Ich mag seine Art zu arbeiten sehr und wünsche ihm allen Erfolg der Welt."