Beim VfB Stuttgart ist Pablo Maffeo hinlänglich als Flop bekannt. Der spanische Rechtsverteidiger wusste in seinem Heimatland mehr zu überzeugen und hinterließ sogar bei Lionel Messi einen bleibenden Eindruck, wie der sechsmalige Weltfußballer bei DAZN verriet.


Neun Millionen Euro ließen sich die Schwaben die Dienste von Pablo Maffeo kosten. Zuvor gehörte der 22-Jährige ​Manchester City, wurde jedoch mehrfach an den FC Girona verliehen. Im Sommer 2017 stieg der Klub aus dem Nordosten Spaniens in die ​Primera Division auf, und so durfte sich Maffeo auf der ganz großen Bühne beweisen.


33 Spiele absolvierte er in der Saison 2017/18, insgesamt elf Mal kassierte er eine Gelbe Karte. Nicht nur deshalb galt Maffeo als unangenehmer Spieler, er beherrschte es schlicht im 3-4-2-1, seine Gegenspieler zur Verzweiflung zu treiben. 

Zu den Akteuren, die sich an ihm die Zähne ausbissen, zählt auch Lionel Messi. Zwar verlor Girona beide Duelle gegen den ​FC Barcelona mit einem Torverhältnis von 1:9, doch noch heute erinnert sich La Pulga nur ungerne an die Zweikämpfe mit Maffeo zurück. Im Interview mit DAZN antwortete er auf die Frage, wer der härteste Manndecker war, gegen den er spielen musste: "Ich erinnere mich nicht daran, wer wirklich der härteste Gegenspieler war, der mich gedeckt hat. Der von Girona vielleicht. Das war übertrieben." 


Auch wenn Maffeo mittlerweile wieder in Spanien verweilt, mit Messi wird er sich vorerst nicht mehr duellieren. Girona, das wieder einmal den Zuschlag für ein Leihgeschäft erhielt, spielt mittlerweile wieder in der zweiten spanischen Liga und belegt nach 22 Spieltagen nur Platz elf in der Tabelle.