​Am Freitagabend startet die ​Bundesliga in die Rückrunde - mit der Begegnung zwischen dem FC Schalke und Borussia Mönchengladbach kommt es gleich zu einem Topspiel. Breel Embolo steht bei der Partie besonders im Fokus und stichelt gegen seinen Ex-Arbeitgeber.


Zwischen 2016 und 2019 ging Breel Embolo für den ​FC Schalke auf Torejagd. Wobei: Wirklich auf Torejagd konnte er für die Knappen eigentlich gar nicht gehen, denn seine Zeit im Pott war vor allem von Verletzungen gezeichnet. 


So kommt er nach drei Jahren im königsblauen Trikot insgesamt auf magere zehn Ligatore - beide Seiten waren sich im Sommer 2019 daher einig, dass es besser wäre, getrennte Wege zu gehen und einen Neustart zu wagen.

Breel Embolo

Embolo blüht im Fohlentrikot auf



Nach einem halben Jahr kann man sagen, dass dieser Plan für beide Seiten aufgegangen ist: Schalke schloss die Hinrunde auf einem starken fünften Platz ab, Embolo landete mit der ​Borussia, die für ihn knapp zehn Millionen Euro bezahlt hatte, sogar auf Platz zwei. Dem Schweizer gelangen sechs Ligatore, wodurch er seine Trefferzahl aus drei Schalke-Jahren schon fast egalisiert hat.


Embolo: "Schalke zweifelte an meiner Qualität!"


Vor dem direkten Duell gegen seinen alten Arbeitgeber erklärte Embolo im Gespräch mit der Bild seine guten Leistungen: "Ich konnte bei Borussia bisher regelmäßig spielen, das hatte ich in Schalke wegen vieler Verletzungen nie. Gesundheit ist einfach das Allerwichtigste." 

Breel Embolo

Doch nicht nur die Gesundheit trug ihren Teil zum Aufschwung bei. Embolo vermisste auf Schalke auch einen gewissen Rückhalt: "Dazu spüre ich das volle Vertrauen vom Trainer. In Schalke hatte ich das nicht immer – es wurde zwei-, drei- mal auch an meiner Qualität gezweifelt. Und ein Spieler ohne Selbstvertrauen kann dir nicht viel helfen.…"


Nichtsdestotrotz freut sich der 22-Jährige natürlich "riesig auf das Spiel" und auf ein Wiedersehen mit den Königsblauen. Zu 90% seiner alten Mitspieler pflege er noch Kontakt, sie seien ja auch schließlich "auch Freunde von mir". 


Embolo mit Seitenhieb wegen Nübel


Wie die Fans ihn empfangen werden, weiß er allerdings nicht: "Natürlich gab es kritische Stimmen nach meinem Wechsel. Man kann es nie allen recht machen. Aber ich muss niemanden etwas beweisen. Ich werde mit einem ganz kühlen Kopf in das Spiel gehen, weil ich weiß, dass ich aus den drei Jahren in Schalke auch positive Dinge mitnehmen konnte."

Und eine kleine Spitze zum Ende konnte er sich auch nicht verkneifen: "Die Schalker haben zur Zeit ja eher den Nübel auf dem Kieker..." Wenn er sich am Freitagabend so treffsicher zeigt wie er wortgewandt ist, dann stehen die Chancen auf einen Erfolg der Borussia gut!


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