​Superstar ​Paul Pogba ist selbst nach einem enttäuschenden Jahr 2019 weiterhin begehrt. Der französische Mittelfeldspieler wird seit Monaten mit einem Wechsel in Verbindung gebracht. Aktuell steigt die Wahrscheinlichkeit eines Abschied von ​Manchester United im Sommer weiter an.


Vor dem Auftakt der Saison stand Paul Pogba lange auf dem Zettel der großen europäischen Klubs. Zu einem Wechsel des Profis von Manchester United kam es da allerdings nicht. Doch eine weitere schwache und von Rückschlägen geprägte Spielzeit öffnet die Tore für einen Abgang im kommenden Sommer.


Wie Sky berichtet, haben sich mit ​Real Madrid und ​Juventus Turin zwei Interessenten gefunden - beide Vereine werden schon seit geraumer Zeit mit Pogba in Verbindung gebracht. Die zwei Top-Klubs wollen einen Vorstoß nach der Saison wagen und den Weltmeister von 2018 unter Vertrag nehmen. Da das Arbeitspapier von Pogba in einem Jahr ausläuft, dürfte es für United die letzte Chance auf einen lukrativen Abschied sein. 


Juventus droht Bietergefecht mit Real


In dieser Spielzeit bringt es der 26-Jährige auf magere acht Pflichtspiele. Langwierige Sprunggelenksprobleme warfen den Franzosen lange aus dem Rennen, bis Ende des Monats wird Pogba weiterhin ausfallen. Die Gerüchte um den Superstar nahmen allerdings nicht ab, wie die Berichte von Sky vermelden. Vor allem sein ehemaliger Klub Juventus Turin ist stark an einer Rückholaktion interessiert.​


Pogba lief bereits von 2012 bis 2016 für die Alte Dame auf, wechselte im Anschluss für die damalige Rekordsumme von 105 Millionen Euro auf die Insel. Dort fand sich der 69-fache Nationalspieler allerdings nie sonderlich zurecht, spielte lange Zeit unter seinen Möglichkeiten. Dass ein Wechsel im Sommer bevorsteht, wird aktuell immer konkreter.

Paul Pogba

Zieht es Superstar Paul Pogba zurück nach Turin?



"Wir wissen, dass der Vertrag von Paul Pogba bei Manchester United nicht mehr verlängert wird. Die Wahrscheinlichkeit eines Wechsels im Sommer ist sehr hoch", so Sky-Journalist Max Bielefeld. Pogba selbst dürfte einen Wechsel zu den Königlichen aus Madrid bevorzugen; dort lockte ihn Landsmann Zinédine Zidane bereits im Sommer mit großen Aussichten. 


Doch einem baldigen Abgang könnten noch die großen Forderungen von Manchester im Weg stehen. Die einst utopischen 150 Millionen Euro wird der Premier-League-Klub nach der Saison zwar nicht mehr aufrufen können. Ein interessantes Bietergefecht dürfe auf die Interessenten trotzdem warten.