​RB Leipzig hat in der aktuellen Transferperiode mit ​Diego Demme (SSC Neapel) und ​Marcelo Saracchi (Galatasaray Istanbul) bereits zwei Abgänge vermeldet. Ademola Lookman wurde in den vergangenen Wochen ebenfalls als heißer Wechselkandidat gehandelt. Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff hat nun einem Winterabgang eine Absage erteilt.


Stolze 18 Millionen Euro legten die Roten Bullen im vergangenen Sommer auf den Tisch, um Lookman wieder nach Leipzig zu holen. Der 22-Jährige war bereits für die Rückrunde der Saison 2017/18 vom FC Everton ausgeliehen und machte während seines halbjährigen Gastspiels mit neun Torbeteiligungen (fünf Treffer/vier Vorlagen) in elf Ligaspielen auf sich aufmerksam. 


Von einer solchen Quote ist der Linksaußen in dieser Saison meilenweit entfernt. In der stark besetzten Offensive der Sachsen kam der Angreifer kaum zur Geltung und stand gerade einmal 200 Spielminuten (zwei Startelfeinsätze, zwei Einwechslungen) auf dem Platz. 

Ademola Lookman

In dieser Saison noch ohne Torbeteiligung: Ademola Lookman



In der vergangenen Woche berichtete Sky, dass der Youngster aufgrund seiner geringen Einsatzzeiten eine Rückkehr in die ​Premier League forciert. Demnach wollte Newcastle United den Flügelspieler mit Kaufoption bis zum Saisonende ausleihen.


Mintzlaff "glaubt" an Lookman


Für Mintzlaff ist ein Abgang des Engländers im Winter allerdings kein Thema. "Ademola ist ein Spieler, der bei uns schon bewiesen hat, dass er ganz viel Qualität hat. Wir glauben an ihn und seine Qualität", sagte der 44-Jährige gegenüber Sky Sport News HD. "Wir werden ihn sicher nicht ausleihen", ergänzte der Klubboss, der sich wohl spätestens im Sommer wieder mit dem Wechselwunsch des Offensivspielers auseinandersetzen muss. Vertraglich ist Lookman noch bis 2024 gebunden.


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