Schon seit 2016 spielt Kevin Volland für ​Bayer Leverkusen, und wenn es nach dem Verein geht, auch über den Sommer 2020 hinaus. Das Problem ist sein aktuell bis 2021 datierter Vertrag: Sollte sich aus den Gesprächen bis zum Sommer keine Verlängerung ergeben, will Bayer 04 einen ablösefreien Wechsel im Jahr darauf vermeiden.


Nicht erst mit dieser Saison hat sich Kevin Volland auch außerhalb der Bundesliga einen Namen gemacht. Der Stürmer gilt durch seine Statur und seinen Spielstil als begehrter Spieler in der englischen ​Premier League - schon häufiger wurde sein Name dort genannt. Im Sommer könnte es schlussendlich zum Wechsel kommen. 


Leverkusen will auf etwaige Ablöse für Volland nicht verzichten - Interesse soll u. a. von Arsenal kommen


Bayer Leverkusen möchte das natürlich vermeiden. Sein Vertrag läuft zwar noch anderthalb Jahre, doch die bis 2021 datierte Laufzeit hat eine Tücke. Die Werkself soll unter allen Umständen einen etwaigen ablösefreien Wechsel im Sommer 2021 vermeiden wollen. Gerne möchte man den 27-Jährigen noch länger an den Verein binden und so von seinen Leistungen profitieren. In der Hinrunde konnte er in 17 Einsätzen (16 Mal davon in der Startelf) fünf Tore und sieben Assists liefern. Mit einem neuen Vertrag, der laut Sportbild bis zu sechs Millionen Euro an Gehalt beinhalten könnte, würde er zu den absoluten Spitzenverdienern des Vereins aufsteigen. 

Kevin Volland

Unter Trainer Peter Bosz ist Volland als Stammspieler gesetzt


Auch Volland selbst zeigt sich optimistisch: "Ich fühle mich sehr wohl und finde den Verein geil. Ich bin ganz entspannt und lasse alles auf mich zukommen." Bislang hat man jedoch nicht zusammengefunden. Sollte das auch bis in den kommenden Sommer hinein nicht der Fall sein, wird man sich wohl trennen müssen. Auf die potenzielle Ablösesumme will Leverkusen nicht verzichten. Derzeit wird der Stammspieler mit einem Marktwert von 35 Millionen Euro beziffert (via transfermarkt.de). 


Interesse soll in England bestehen, wo noch ​im Dezember der FC Arsenal genannt wurde. Auch der Berater-Wechsel könnte für das Ziel Premier League sprechen. Dirk Pietroschinsky, Vollands neuer Berater, arbeitet für die Agentur ISMG. Diese Agentur war u. a. für die Wechsel von Jannik Vestergaard und Sead Kolasinac zuständig, als sie aus der Bundesliga den Weg nach England suchten. 


Der Werkself-Stürmer möchte allerdings keine Absichten aufkommen lassen: "Ich werde bald 28 und wollte jetzt einfach eine Veränderung." Die Zusammenarbeit mit seinem vorigen Berater, Thomas Kroth, sei auch sehr erfolgreich gewesen.