​Jordan Beyer verlässt Borussia Mönchengladbach vorerst und schließt sich dem HSV an. Das Gladbacher Eigengewächs wird bis Saisonende an den Zweitligisten ausgeliehen; eine Kaufoption gibt es nicht.


Da der HSV mit Jan Gyamerah und Josha Vagnoman zwei verletzte Rechtsverteidiger zu beklagen hat, deren Comebacks noch ein wenig auf sich warten lassen, befanden sich die Hanseaten in der Winterpause auf der Suche nach einer Verstärkung. Zuletzt wurde Fabian Johnson mit dem ​HSV und Ex-Trainer Dieter Hecking in Verbindung gebracht - am Ende schnappten sich die Hamburger aber Teamkollege Jordan Beyer.


Beyer ist bei "Hecking ist in guten Händen"


Das 19-jährige Eigengewächs der ​Gladbacher blickt nach einer starken Vorsaison auf eine schwierige Hinrunde zurück: nur knapp 100 Minuten durfte Beyer in der ersten Saisonhälfte in der Bundesliga ran. Beim Zweitligisten ist er durch die Ausfälle von Gyamerah und Vagnoman dagegen fest gesetzt, weshalb das Leihgeschäft für alle Parteien eine sinnvolle Lösung ist.

"​​Jordan ist ein Junge aus unserem eigenen Nachwuchs, den wir mittelfristig als festen Bestandteil unserer Bundesligamannschaft sehen", so Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. "Trotzdem haben wir gemeinsam entschieden, ihn für die nächsten Monate an den HSV auszuleihen, damit er dort Spielpraxis sammeln kann. Bei Dieter Hecking ist er in guten Händen und wir drücken ihm die Daumen, dass er so viel Spielzeit wie möglich bekommt."


HSV-Sportvorstand Jonas Boldt: "Jordan Beyer war von Beginn an unser Wunschkandidat. Zwischenzeitlich sah es so aus, als wenn sich die Leihe nicht realisieren lassen würde, weil Borussia Mönchengladbach den Spieler zunächst nicht abgeben wollte. Letztendlich ist die Tür aber doch noch aufgegangen, von daher möchten wir der Borussia ein großes Dankeschön ausrichten."