Durch die lange Ausfallzeit von Luis Suarez dürfte sich der ​FC Barcelona gezwungen sehen, im Januar einen Ersatz zu finden. Die britische Daily Mail bringt dabei Cristhian Stuani vom FC Girona ins Spiel. Der Stürmer überzeugt bislang mit einer grandiosen Torquote in der zweiten spanischen Liga und war bereits im letzten Jahr ein Thema bei den Katalanen.


Aufgrund der Knieverletzung, die eine Operation nach sich gezogen hat, wird Suarez dem FC Barcelona rund vier Monate fehlen. Dass er somit ​den Rest der Saison verpasst, war ein unerwarteter Schock für die Katalanen, die derzeit die spanische Liga anführen. ​


Neben den Möglichkeiten, entweder Antoine Griezmann ins Sturmzentrum - also auf seine eigentlich stärkste Position - zu stellen, oder Lionel Messi als falsche Neun agieren zu lassen, könnte sich Barca auch ​im noch offenen Transferfenster verstärken. Dabei hat man aber das gleiche Problem wie alle anderen Vereine, die im Winter nach neuen Spielern suchen: Die Top-Kandidaten sind nicht frei, sie werden nicht gehen gelassen oder wollen es selbst auch gar nicht. Wenn man sich also nach einem weiteren Spieler für den Sturm umschauen sollte, wird man kreativ werden müssen.

Cristhian Stuani,Valery

Cristhian Stuani (l.) erzielte in der aktuellen Saison 16 Tore


Die Daily Mail bringt unter Berufung auf einen Bericht der Mundo Deportivo den Zweitliga-Stürmer Cristhian Stuani ins Spiel. Es heißt, Barcelona könne sich einer Verpflichtung annähern. Auf den zweiten Blick sei ein Transfer jedoch eher unwahrscheinlich, da Stuani bereits 33 Jahre alt ist und man eine Klausel in Höhe von 21 Millionen Pfund (rund 25 Millionen Euro) aktivieren müsste. 


Durch seine 16 Tore in 18 Ligaeinsätzen für den FC Girona hat er zwar auch größere Vereine auf sich aufmerksam gemacht, allerdings erscheint die zu zahlende Summe doch deutlich zu hoch zu sein, auch, weil man nur noch einen geringen Weiterverkaufswert hätte. Zudem soll Stuani im letzten Winter für umgerechnet nur etwa sieben Millionen Euro verfügbar gewesen sein. Dass die Katalanen nun mehr als die dreifache Summe bezahlen, erscheint unwahrscheinlich zu sein. Denkbar wäre daher wohl nur ein Leihgeschäft.