Shkodran Mustafi steht laut Medienberichten vor einem Wechsel in die Türkei. Der Innenverteidiger ist beim ​FC Arsenal ohne Perspektive und soll noch im Winter ausgemustert werden. Von London könnte es ihn nach Istanbul ziehen.


Im Zuge der Aufräumarbeiten im Kader des FC Arsenal könnte das Kapitel von Shkodran Mustafi bei den Engländern enden. Vor dreieinhalb Jahre wechselte der heute 27-Jährige vom FC Valencia zu den Gunners, konnte seine großen Qualitäten allerdings nie wirklich ausspielen und zeigte zu selten die geforderte Konstanz.


Unter dem neuen Trainer Mikel Arteta wird der 20-fache deutsche Nationalspieler ebenso wenig eine Perspektive haben wie unter Vorgänger Unai Emery. Bei ihm lief der Innenverteidiger in der Hinrunde in drei ​Ligaspielen auf, verpasste ansonsten meist den Sprung in den Kader. Nach einigen groben Schnitzern und zu durchwachsenen Leistungen könnte Mustafi den Verein nun verlassen, wie der englische Express und Fußballtransfers berichten.


Galatasaray will Mustafi ausleihen


Die Berichte beziehen sich auf Meldungen der türkischen Fotomac, die ein großes Interesse des Hauptstadt-Klubs​ Galatasaray Istanbul belegen. Wie das Blatt berichtet, habe sich bereits ein Stab aus Beratern auf den Weg in die Türkei gemacht, um über das mögliche Geschäft zu verhandeln. Galatasaray soll eine Leihe priorisieren, um den seit November am Kreuzband verletzten Christian Luyindama zu ersetzen.


Eine endgültige Verpflichtung im Sommer ist nach einer möglichen Leihe für alle Beteiligten denkbar. Bei guten Leistungen würde Galatasaray den Defensivspieler wohl ohne großen Aufwand von Arsenal loseisen können. Ohnehin endet der Vertrag von Mustafi im Sommer des nächsten Jahres.

Shkodran Mustafi

Das vergangene Kalenderjahr hielt für Mustafi große Enttäuschungen bereit



Durch einige schlechte Spiele und viele peinliche Auftritte machte sich der Weltmeister von 2014 vor allem im letzten Jahr bei seinen eigenen Fans unbeliebt. Wohl auch unter dem großen Druck brachte er seit Monaten nicht die vorhandene Klasse aufs Feld. Das nötige Selbstvertrauen könnte er sich nun in der Türkei zurückholen.