​Schon bevor der erste Werder-Neuzugang im Winter offiziell fix war, ​schwärmte Trainer Florian Kohfeldt vom Neuen. Am Montagvormittag vermeldete ​Grün-Weiß den Transfer von Kevin Vogt dann auch ganz offiziell. Der 28-Jährige kommt auf Leihbasis bis Saisonende aus ​Hoffenheim.


Oft genug hatten die Werder-Verantwortlichen um Geschäftsführer Frank Baumann betont, dass man nur dann auf dem Transfermarkt aktiv werden würde, wenn man vom potenziellen Neuzugang überzeugt sei. Bei Kevin Vogt ist das offensichtlich der Fall. Dementsprechend glücklich war Baumann über den abgeschlossenen Deal:


"Wir sind froh, dass wir Kevin verpflichten konnten. Er ist ein erfahrener Bundesligaspieler, der in Hoffenheim Kapitän und absoluter Leistungsträger war und dort Verantwortung übernommen hat. Er passt genau in unser Anforderungsprofil. Wir sind überzeugt, dass er uns in unserer schwierigen Situation sofort helfen kann", so Baumann.

Vogt bekommt in Bremen die Nummer 3


Vogt läuft für Werder in der Rückrunde mit der Rückennummer drei auf. Über die Modalitäten des Transfers verriet Werder zwar nichts, Vogt kann wohl bei erfolgreichem Klassenerhalt aber fest verpflichtet werden. 


Hoffenheims ehemaliger Kapitän zeigte sich jedenfalls zufrieden über seinen Wechsel vom Kraichgau an die Weser: "Es ging in den letzten Tagen alles sehr schnell, jetzt bin ich glücklich, dass ich hier in den nächsten Monaten Fußball spielen darf. Die Gespräche mit dem Trainer haben mich überzeugt. Mir gefällt die Art und Weise, wie Florian über Fußball denkt. Damit kann ich mich voll identifizieren. Ich bin sehr gewillt, voll mit anzupacken und maximalen Erfolg zu haben. Ich freue mich auf die Rückrunde und die Spiele im eigenen Stadion. Als Gegner war es hier immer schwierig, weil hier eine unfassbare Energie entstehen kann. Gemeinsam mit den Fans möchten wir viele Punkte holen.“