​Im Finale des spanischen Supercups kam es am Sonntagabend in Saudi-Arabien zum Stadtduell zwischen ​Real und Atletico Madrid. Nach 120 unterhaltsamen, aber torlosen Minuten, fiel die Entscheidung im Elfmeterschießen, in dem sich die Königlichen letztendlich klar mit 4:1 durchsetzten.


Im Vergleich zum Halbfinale (3:2-Erfolg gegen den ​FC Barcelona) nahm Atletico-Coach Simeone eine Veränderung an seiner Startelf vor. Innenverteidiger Gimenez verdrängte Savic auf die Bank. Real-Cheftrainer Zidane vertraute der gleichen Anfangsformation wie gegen den FC Valencia (3:1).


In der ersten Halbzeit begegneten sich die zwei Stadtrivalen über weite Strecken auf Augenhöhe und lieferten sich viele intensive Zweikämpfe. Beide Teams tauchten einige Male gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf, blieben jedoch erfolglos. 


Real am Drücker - Valverde vergibt

Nach Wiederanpfiff erwischten die Königlichen den besseren Start und hatten lange Zeit mehr von der Partie. Nach Vorarbeit von Jovic ließ Valverde die Großchance zum 1:0 liegen. Der 21-Jährige köpfte sich unglücklich selbst an (67.). In der Schlussphase bewahrte Courtois die Königlichen mit einer starken Parade gegen Morata vor einem Rückstand (80.). 

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Scheiterte mit seinem Seitfallzieher: Atleticos Alvaro Morata (l.)


In der Verlängerung lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, Tore wollten allerdings trotz guter Möglichkeiten nicht fallen. Wenige Minuten vor dem Abpfiff zog Valverde bei einem Konter der Rojiblancos gegen Morata die Notbremse, wofür er die Rote Karte kassierte (115.). In Unterzahl brachte Real das Unentschieden über die Zeit. Im Elfmeterschießen hatten die Königlichen, die sich keinen Fehlschuss erlaubten, das bessere Ende für sich. Auf Seiten von Atletico vergaben Saul (Pfosten) und Thomas (Parade von Courtois). 



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