Bis zum 30. Juni ist Mario Gomez an den VfB Stuttgart gebunden. Wie es danach für den 34-jährigen Stürmer weitergeht, ist ungeklärt. Nach den jüngsten Aussagen von Thomas Hitzlsperger steht womöglich sogar eine Vertragsverlängerung im Raum, allerdings hat Gomez noch nicht einmal darüber entschieden, ob er seine Karriere überhaupt fortsetzen will. Mit dieser Entscheidung lässt er sich bewusst Zeit. 


Die abgelaufene Hinrunde verlief für den Routinier überhaupt nicht nach Plan. In 13 Zweitliga-Partien gelangen Gomez lediglich zwei Tore, nur achtmal durfte er sich von Anfang an beweisen. Unter dem neuen Trainer Pellegrino Matarazzo werden die Karten neu gemischt, aufgrund der Vielzahl der Angreifer, zwischen denen der 42-Jährige wählen kann, ist jedoch offen, wie viel Spielpraxis Gomez in der zweiten Saisonhälfte erhalten wird.

Mario Gomez

Thomas Hitzlsperger will sich mit seinem früheren Mannschaftskollegen zusammensetzen und über dessen Zukunft sprechen, wie der Vorstandschef jüngst ankündigte. Im Juli wird Gomez 35 Jahre alt, seit seiner Rückkehr vom VfB stellte er seinen Torriecher in 64 Partien 18 Mal unter Beweis. Die Stagnation ist jedoch gravierend.


Gomez lässt Karriereende offen


Unabhängig davon, ob er seine Laufbahn in Stuttgart fortsetzen darf, ist noch keine Entscheidung darüber gefallen, ob er sie überhaupt fortsetzen wird. "Das entscheide ich dann im Sommer", so Gomez, zitiert vom ​Sportbuzzer, während des Trainingslagers im spanischen Marbella. 


Einerseits habe er trotz seiner persönlichen Flaute "wahnsinnig viel Spaß im Moment", andererseits peilen die Schwaben die Rückkehr in die Bundesliga an. "Jetzt geben wir Gas, dann steigen wir auf", so die Kampfansage an die Konkurrenz - und erst danach soll die Entscheidung über ein mögliches Karriereende gefällt werden. Diese hängt womöglich auch mit dem bevorstehenden Gespräch mit Hitzlsperger zusammen.


Gefällt dir 90min? Dann folge uns auch auf Instagram!