​Der FC Bayern München will in der Winterpause eigentlich nicht auf dem Transfermarkt aktiv werden - ​maximal ein Rechtsverteidiger könnte kommen. So hieß es bislang. Nun soll es aber erste Gespräche wegen Wilfried Zaha gegeben haben.


​Bereits im vergangenen Sommer hatte 90min Wilfried Zaha mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Letztlich kam ein Transfer damals aber nicht zustande - vor allem, weil sich der deutsche Rekordmeister lange auf Leroy Sané versteift hatte. Da sich der Nationalspieler dann kurz vor seinem Wechsel das Kreuzband anriss, kamen in Person von Ivan Perisic und Philippe Coutinho zwei Leihspieler auf den letzten Drücker zum FC Bayern. Zaha war vorerst raus.


Zaha wurde beim FC Bayern angeboten


In der Winterpause wird die Personalie an der Säbener Straße allerdings wieder heißer. Laut Sky Sports wurde der 27-Jährige dem ​FC Bayern von seinem Berater angeboten. Der Berater ist Pini Zahavi, der auch Robert Lewandowski vertritt und somit die Bayern-Bosse kennt.

Wilfried Zaha

Sport Bild bestätigt die Info, dass die Münchener "lose Gespräche" wegen Zaha geführt haben. Doch bei einem etwaigen Transfer des Flügelspielers gibt es ein Hindernis: Der FC Bayern will den Spieler für die Rückrunde nur ausleihen - das wiederum ist aus Sicht von Zahas Verein Crystal Palace nahezu ausgeschlossen. 


Der Plan dahinter ist klar: Der Rekordmeister will sein gesamtes Transferbudget für den Sommer horten, um dann bei seinen Wunschspielern Leroy Sané und Kai Havertz ernst machen zu können. Kostspielige Transfers im Winter würden diesen Plan durchkreuzen.


FC Bayern sorgt sich um Coman und Gnabry


Andererseits: In der aktuellen Situation wäre es aus Sicht der Münchener nicht verkehrt, noch einen weiteren Flügelspieler an Land zu ziehen. Kinsgley Coman wird laut Sky aufgrund seiner Kapselverletzung "noch einige Wochen ausfallen". Und auch bei Serge Gnabry, der im Trainingslager in Doha an Achillessehnenproblemen leidet, sei die "Entwicklung bisher nicht wie erhofft" - der 24-Jährige könnte vorzeitig aus dem Trainingslager abreisen, da er sogar beim Lauftraining Probleme hatte. 

Bayern-Coach Hansi Flick schlägt im Gespräch mit der Bild deshalb Alarm: "Optimal ist es, so wie es jetzt ist, nicht. Wenn vor allem mit King und Serge zwei Außenstürmer gleichzeitig verletzt sind. An sich finde ich die Kader-Größe vor der Saison ganz gut gewählt. Aber wir sind aktuell auf manchen Positionen etwas ausgedünnt. Die Personalsituation ist echt mau." Tut sich also doch noch etwas beim Rekordmeister?


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