​Hannover 96 gibt einfach nicht auf: Der Bundesliga-Absteiger hat nun erneut Einspruch gegen die 1:2-Heimniederlage gegen ​Darmstadt 98 vom 25. November 2019 eingelegt. ​In erster Instanz wurde der Einspruch Mitte Dezember bereits zurückgewiesen.


Die Niedersachsen gehen in Berufung und beantragten eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht. Nach Ansicht der 96er war die Rücknahme von Marc Stenderas vermeintlichen Ausgleichstreffer gegen Darmstadt regelwidrig. 


Unverständnis bei Hannover trotz Regeländerung


Schiedsrichter Martin Thomsen hatten den Ball zuvor berührt, das Fernschusstor von Stendera aber zunächst gegeben. Erst nach Studium der Videobilder entschied er auf Ballbesitz für Darmstadt und Aberkennung des Tores. Seit dieser Saison ist der Unparteiische gemäß den Regeln nicht mehr "Luft". Berührt der Schiedsrichter den Ball, hat die Mannschaft per Schiedsrichterball Ballbesitz, die die Kugel zuletzt berührte.


Da ein Darmstädter Spieler den Ball in Richtung Schiedsrichter abgelenkt hatte, bekamen die Lilien den Ball - und Stenderas Treffer wurde aberkannt. Wirklich große Chancen dürfte Hannover auch in der mündlichen Verhandlung nicht haben.