​Jordan Beyer wird auch in der Rückrunde zum Gladbacher Kader zählen. Im Gegensatz zu anderen Youngstern soll das Eigengewächs nicht verliehen werden.


​Borussia Mönchengladbach legte eine formidable Hinrunde hin, die zur Winterpause in einen zweiten Platz mündete. Der Höhenflug der Borussia geht jedoch auf Kosten einiger Youngster, die noch nicht wie gewünscht zum Zuge kommen. Andreas Poulsen beispielsweise, der vor eineinhalb Jahren für stolze 4,5 Millionen Euro verpflichtet worden war, hatte bislang gegenüber Oscar Wendt und Ramy Bensebaini das Nachsehen. Daher wurde der 20-jährige Däne im Winter ​zu Austria Wien verliehen, um dort zu mehr Spielpraxis zu kommen.


Ein anderer Jungprofi ist Julio Villalba, der zwar seit 2017 bei der Borussia ist, bei der ersten Mannschaft jedoch noch gar keine Rolle spielt. Auch er steht kurz vor einer Ausleihe nach Österreich zum SCR Altach.


Gladbach plant mit Jordan Beyer!


Jordan Beyer, der in der Hinrunde ebenfalls kaum zum Einsatz gekommen war (nur knapp 100 Einsatzminuten in der ​Bundesliga), zählt im Gegensatz zu seinen etwa gleichaltrigen Kollegen aber nicht zu den Leihkandidaten. "Er gehört nicht dazu, er ist fix bei uns im Kader", bestätigte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl der Rheinischen Post. Dem Eigengewächs, das in der Vorsaison unter Dieter Hecking immerhin achtmal in der Startelf gestanden hatte, wird somit das Vertrauen geschenkt und der direkte Durchbruch bei der Borussia zugetraut.

Louis Jordan Beyer,Jadon Malik Sancho

Beyer im Duell mit BVB-Star Jadon Sancho



"Das ist schön, wenn gesagt wird, dass ich nicht ausgeliehen werden soll. Ich fühle mich ja auch pudelwohl bei Borussia und stehe im engen Austausch mit dem Trainer und dem Sportdirektor. Alles ist gut", erklärte Beyer der Rheinischen Post


Gleichwohl gab er auch zu, dass er mit dem persönlichen Verlauf seiner Hinrunde nicht zufrieden ist: "Ich bin schon ein wenig enttäuscht, wie es in der Hinrunde gelaufen ist. Aber ich denke, das ist normal und auch kein Problem. Natürlich will man immer spielen, egal, wie alt man ist. Ich hoffe, dass ich in der Rückrunde meine Einsatzzeiten bekommen werde, dafür werde ich im Training alles geben. Mehr kann ich erstmal nicht machen."


Beyer, der sowohl innen als auch auf rechts verteidigen kann, hat vor allem das Problem, dass Neuzugang Stefan Lainer eine Maschine ist und nahezu in jedem Spiel durchspielen kann. In der Innenverteidigung haben die gesetzten Matthias Ginter und Nico Elvedi sowie Gladbachs "Fußballgott" Tony Jantschke die Nase vorn.