Zum Wochenende steht auch beim ​FC Bayern die Reise ins Trainingslager an. Wenn man erneut nach Doha (Katar) reist, müssen sich die Verantwortlichen jedoch auch mit Personalsorgen beschäftigen. Die Rückkehr von Lucas Hernández scheint noch immer offen zu sein, Kingsley Coman soll nach seiner Kapselverletzung immerhin mitfliegen.


Wenn die Bayern am 04. Januar zum erneuten Male ins umstrittene Trainingslager nach Doha reisen, wird sich Trainer Hansi Flick nicht nur mit dem sportlichen Geschehen auf dem Trainingsplatz auseinandersetzen können. Bei einigen Spielern wird man abwarten müssen, wann sie zurückkehren und ihr Comeback geben können - sowohl im Training, als auch in Spielen. 


Hernández bleibt das Sorgenkind - positive Genesung bei Coman, Goretzka und Tolisso


Sorgenkind ist und bleibt Lucas Hernández. Der im Sommer für rund 80 Millionen Euro verpflichtete Defensivspieler hatte sich im ​Champions-League-Duell gegen Olympiakos Piräus mit einem Innenbandriss im Sprunggelenk schwer verletzt - seitdem befürchtet man, dass er erst während der Rückrunde wieder fit wird. Wie der kicker berichtet, ist man sich noch immer nicht sicher, wann der 23-Jährige ins Training zurückkehren kann. Der Rückrundenstart fällt für ihn ohnehin aus. 


Ähnlich scheint es bei Javi Martínez auszusehen. Der Spanier leidet unter einem Muskelbündelriss und wird voraussichtlich noch länger fehlen. Positive Nachrichten gibt es hingegen bei Leon Goretzka und Corentin Tolisso. Beide sollen nach ihren Muskelproblemen wieder rechtzeitig ins Training einsteigen können, sodass sie zum erstem Pflichtspiel am 19. Januar gegen ​Hertha BSC wieder einsatzbereit sind. Damit bekommt Flick mehr Möglichkeiten, wie er das Mittelfeld aufstellen kann.

Leon Goretzka

Leon Goretzka scheint seine Muskelprobleme überwunden zu haben



Auch Kingsley Coman scheint Fortschritte zu machen. Bei ihm heißt es, dass er schon mit nach Doha reisen kann. Trotz der Kapselverletzung im Knie beim 3:1-Sieg gegen Tottenham wäre das Trainingslager eine Möglichkeit für ihn, sich möglichst schnell wieder ans Team heranzuarbeiten. Der Rückrundenstart könnte zwar noch zu früh für ihn kommen, ein Januar-Comeback erscheint durchaus möglich für den Flügelspieler zu sein.