​​Borussia Dortmund hat am Sonntag den ersten Winterneuzugang unter Dach und Fach gebracht. ​RB-Shootingstar Erling Haaland verstärkt ab Januar den BVB. Die Verpflichtung des 19-jährigen Mittelstürmers dürfte nicht die einzige Veränderung im Kader bleiben. Denkbar ist, dass in den nächsten Wochen noch der eine oder andere Spieler seine Zelte beim Vizemeister abbrechen wird. Julian Weigl steht angeblich unmittelbar vor einem Wechsel nach Portugal.


Seit geraumer Zeit wurde der defensive Mittelfeldspieler mit Inter Mailand in Verbindung gebracht. Auch beim ​FC Barcelona soll der Ex-Münchner auf dem Zettel stehen. Mitte Dezember kamen zudem Gerüchte auf, dass sich neben ​Hertha BSC auch ​Benfica Lissabon mit dem 24-Jährigen beschäftigt.


Weigls Berater Samy Wagner bestätigte wenig später, dass der portugiesische Meister Interesse an seinem Mandanten zeigt. Am Montagabend berichtete zunächst die Sportzeitung Record, dass der Hauptstadtklub ein erstes Angebot über 20 Millionen Euro für den BVB-Profi abgegeben hat - eine Einigung mit den Schwarz-Gelben sei allerdings noch nicht in Sicht gewesen.

Julian Weigl

Trägt seit Sommer 2015 das BVB-Trikot: Julian Weigl


Am späten Abend vermeldete das Boulevardblatt Correio da Manha, dass sich die beiden Klubs auf einen Wechsel verständigt haben. Als Ablösesumme werden demnach 20 Millionen Euro fällig. Auch die Sportzeitung A Bola bestätigte diesen Betrag. Die Bild-Zeitung nennt ebenfalls diese Summe, ohne jedoch von einer Einigung zu sprechen. Dass Weigl mit seiner Rolle in Dortmund nicht wirklich zufrieden sein soll und mit einem Wechsel liebäugelt, ist seit geraumer Zeit bekannt.


In der Hinrunde kam der Rechtsfuß zwar häufig zum Zug (19 Startelfeinsätze), ohne dabei jedoch den Status eines unumstrittenen Stammspielers innezuhaben. Weigl stand oftmals nur in der Startelf, weil andere Alternativen verletzungsbedingt ausfielen. Der fünffache Nationalspieler wollte den BVB bereits im vergangenen Sommer verlassen, erhielt jedoch keine Freigabe. Ob Dortmund den Sechser nun im Winter ziehen lässt, bleibt abzuwarten.