​Wegen seiner Knieverletzung muss ​RB Leipzig noch bis Anfang März auf die Dienste seines Kapitäns ​Willi Orban verzichten. Frühestens Mitte Februar wird der 27-jährige Ungar laut Bild wieder mit seinen Kollegen trainieren können. Bis zu den EM-Playoffs ist der zwölffache Nationalspieler allerdings wieder fit. 


Nach seiner Knie-OP ist RB Leipzigs Kapitän Willi Orban weiterhin auf Krücken angewiesen. Den Trainingsstart der Roten Bullen am 6. Januar verpasst er definitiv. Erst in der zweiten Januar-Woche wird Orban keine Gehhilfen mehr benötigen und laut Bild mit dem Reha-Training starten können. In dieser Woche darf Orban sein Knie immerhin schon wieder zu 20 Prozent belasten. 

​Beim 6:1-Auswärtserfolg in der zweiten Runde des DFB-Pokal gegen den ​VfL Wolfsburg musste der ungarische Nationalspieler das Feld ​verletzungsbedingt bereits nach 26 Minuten verlassen. Der Innenverteidiger zog sich eine Meniskusreizung zu. Bei der Arthroskopie Mitte November wurden dem 27-Jährigen nicht nur Gelenkkörperchen entfernt, sondern auch der Knorpel geglättet. "Bei Willi steht es tatsächlich noch ein bisschen in den Sternen. Bis zum Trainingsauftakt wird das garantiert nichts", zitiert das Online-Portal ligainsider.de seinen Cheftrainer Julian Nagelsmann.

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Beim 1:0-Eigentor von Jeffrey Bruma (2.v.l.) war Orban (3.v.l.) noch involviert, kurze Zeit später musste er verletzungsbedingt runter


Bis zu den EM-Playoffs wieder fit


Sofern Orbans Knie vernünftig heilt, dürfte der ehemalige Spieler des 1. FC Kaiserslautern laut Bild frühestens Mitte Februar wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Ein Startelf-Debüt käme demnach erst Anfang März infrage. Ende März möchte Orban dann mit seiner ungarischen Nationalmannschaft in den EM-Playoffs gegen Bulgarien und den Sieger aus der Partie zwischen Island und Rumänien auflaufen.