Die Zukunft von Shootingstar Erling Haaland ist endgültig geklärt. ​Borussia Dortmund gab am Sonntagnachmittag ​die Verpflichtung des 19-jährigen Mittelstürmers offiziell bekannt. Im Rennen um den RB-Angreifer setzten sich die Schwarz-Gelben gegen zahlreiche und namhafte Konkurrenten durch. ​Manchester United wurde lange Zeit als heißer Abnehmer gehandelt, soll jedoch aus bestimmten Gründen Abstand von einem Transfer genommen haben.


Neben dem BVB, ​Juventus Turin und ​RB Leipzig hatten sich zuletzt auch die Red Devils als einer der großen Favoriten auf eine Haaland-Verpflichtung herauskristallisiert. Dem Vernehmen nach traf sich Cheftrainer Ole Gunnar Solskjaer, der Haaland bereits beim norwegischen Erstligisten Molde FK trainiert hatte, wenige Tage vor Weihnachten mit den Beratern des RB-Profis, um über einen Transfer auf die Insel zu verhandeln.

Laut Informationen von ESPN soll die Haaland-Seite für eine Unterschrift beim englischen Rekordmeister gewisse Bedingungen gestellt haben, die zur Folge hatten, dass das Interesse der Red Devils am Youngster abkühlte. Demnach forderten Berater Mino Raiola und Erlings Vater Alf-Inge Haaland eine Beteiligung bei einem Weiterverkauf sowie eine Ausstiegsklausel, die angeblich bei gerade einmal 50 Millionen Euro hätte liegen sollen. Dem Bericht zufolge hat Raiola seinem Schützling einen Wechsel in die ​Bundesliga nahegelegt. Die finale Entscheidung hätten allerdings Haaland und sein Vater getroffen. 


Zorc: "Er bringt unheimlich viel mit"

Denkbar ist, dass die Verantwortlichen von Borussia Dortmund die gestellten Bedingungen zumindest teilweise erfüllt haben, um den Transfer zu realisieren. "Wir haben ihm die sportliche Perspektive bei uns aufgezeigt", erklärte ​Sportdirektor Michael Zorc gegenüber der WAZ mit Blick auf die Verhandlungen. "Unser Ziel ist es, ihn zu einem kompletten Stürmer zu entwickeln. Er bringt unheimlich viel mit. Aber er ist noch jung, er steckt noch in seiner Entwicklung." Haaland sei ein "Rohdiamant. Deshalb möchte ich nicht, dass die Erwartungshaltung zu hoch ist", so Zorc, der offen ließ, ob die Verpflichtung des Norwegers Abgänge nach sich ziehen wird: "Das schauen wir uns an."