Über die nächsten Jahre ist es ein Ziel des ​FC Bayern München, auch verstärkt Spieler aus der eigenen Jugendabteilung in die Profimannschaft zu integrieren. Teil dessen soll Oliver Batista-Meier sein, der bereits vor einem Jahr seine ersten Erfahrungen im Profi-Training machen durfte. Der 18-Jährige hat  schon viel Lob für Trainer Hansi Flick übrig.


Oliver Batista-Meier ist einer der Jugendspieler, die bei den Bayern ihren ersten großen Schritt in ihrer Fußballkarriere gehen sollen. Der 18-jährige Flügel- und Offensivspieler läuft zwar noch regelmäßig für die U19 und für die U23 auf, doch durfte er schon häufiger bei den Profis trainieren. 


Batista-Meier war "sehr glücklich" über den Anruf von Hansi Flick - Verletzung war lehrreich für ihn


"Ich habe mich sehr gefreut, ich war sehr glücklich. Mit Lewandowski und all den anderen zusammenzuspielen jeden Tag, das ist ein Traum", schwärmte er gegenüber der SportBild. Bereits im November bekam er einen Anruf von Hansi Flick, den er zunächst gar nicht entgegennahm, weil er "die Nummer von Flick noch nicht eingespeichert hatte", wie er später zugab. Bereits vor über einem Jahr durfte er bereits die Luft des Profitrainings schnuppern, ehe er sich im vergangenen Frühjahr schwer am Knöchel verletzte. 


"Ich habe mir den Knöchel gebrochen und war sechs Monate raus", erklärte Batista-Meier. Eigentlich sei er nie verletzt gewesen, sodass es im Endeffekt "sehr, sehr hart" für ihn war, so lange aussetzen zu müssen. Trotzdem wusste er eine positive Lehre mitzunehmen: "Ich bin froh, dass ich so eine Phase mal erlebt habe, ich weiß jetzt, wie ich damit umzugehen habe."

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Kylian Mbappé oder Neymar zählt der Youngster zu seinen Vorbildern, wenn es nach ihrer fußballerischen Art geht. Cristiano Ronaldo bewundert er um dessen Mentalität, die er auch bei Joshua Kimmich beachtlich findet: "Was der für eine Mentalität hat, da merkt man schon einen Unterschied. Fußballerisch kann man sich von allen etwas abschauen." Für Flick hat er ebenfalls schon jetzt viel Lob übrig: "Ich mag ihn sehr, ich glaube schon, dass er den Jungen sehr weiterhelfen kann. Man braucht einen, der die Jungen fördert, ich glaube, er ist so jemand." Der 54-Jährige sei oftmals sehr gesprächsbereit und offen in Einzelgesprächen, was er sehr schätze. 


Vom brasilianischen Teil seiner Familie möchte er Philippe Coutinho allerdings noch nichts erzählen, berichtete er schmunzelnd: "Ich habe das Portugiesisch echt etwas verlernt, das regt mich selber etwas auf. [...] Dann will er mit mir reden, und dann wird es schwer..."