​Der ​FC Bayern München durchforstet weiter gründlich den Transfermarkt und beschäftigt sich bei seiner Suche nach potenziellen Verstärkungen mit einer Vielzahl an Kandidaten. Ein möglicher Leihspieler könnte ​Joao Cancelo werden, der sich bei seinem aktuellen Klub Manchester City nicht wirklich wohl fühlen soll. Inmitten der Transfergerüchte, verriet zudem nun ein Ex-Spieler des FC Chelsea, wieso sein ehemaliger Teamkollege Eden Hazard einen Wechsel in die Bundesliga kategorisch abgelehnt hatte.


Dass sich der FC Bayern München bei seiner Suche nach Winter-Deals vor allem auf defensive Verstärkungen konzentrieren will, ist längst kein Geheimnis mehr. Nicht nur die aufgrund einiger Verletzungen immer dünnere Personaldecke ist dabei ein Beweggrund der Münchner. Auch der Wunsch von Joshua Kimmich, in Zukunft noch häufiger im zentralen Mittelfeld auflaufen zu dürfen, sorgt dafür, dass ein neuer Rechtsverteidiger oberste Priorität hat.


Cancelo offen für eine Luftveränderung


Zuletzt machte dabei in der bayerischen Landeshauptstadt vor allem der Name Benjamin Henrichs die Runde. Der Verteidiger der AS Monaco wäre aber wohl nur für eine Summe jenseits der 20-Millionen-Euro-Marke zu haben und soll sich persönlich​ für einen Wechsel zu RB Leipzig stark gemacht haben. Im Zuge dieser Entwicklungen könnte die Personalie Joao Cancelo immer interessanter werden.


Das Spielerprofil von Joao Cancelo:

​Position​RV
​Alter25​
​Marktwert​50 Mio. Euro
​Vertragslaufzeit​30.06.2025
​City-Spiele​15
​City-Scorerpunkte​1


(Marktwert laut transfermarkt.de)


Der 25-jährige Außenverteidiger war erst im Sommer 2019 von Juventus Turin zum amtierenden englischen Meister ​Manchester City gewechselt, konnte sich unter Pep Guardiola aber noch nicht festspielen. Spieler und Verein sollen daher bereits in Erwägung gezogen haben der Zusammenarbeit ein Ende zu setzen. Denkbar soll dabei laut Sky sowohl eine Leihe, als auch ein fester Wintertransfer sein. Von Seiten des FC Bayern sollen jedoch noch keine Verhandlungen aufgenommen worden sein. Um zu verhindern, dass andere Spitzenklubs ihren Hut in den Ring werfen, wäre aber wohl Eile geboten.


Hazard-Wechsel nie eine echte Option


Im vergangenen Sommer wechselte der belgische Spielmacher ​Eden Hazard für 100 Millionen Euro vom FC Chelsea zu Real Madrid. Gegenüber The Athletic bestätigte nun Ex-Profi Rob Green, ehemals Ersatzkeeper der Blues, dass auch der deutsche Rekordmeister in das Wettbieten um einen der kreativsten Köpfe des europäischen Fußballs eingestiegen war, sich aber schnell herausgestellt hatte, dass die Münchner keine Chance haben.

Wie sich Green aus Gesprächen mit seinem ehemaligen Mitspieler erinnert, soll dabei nicht etwa das geringere Gehalt bei den Münchnern oder die im Vergleich zur La Liga schwächere Liga den Ausschlag für Hazards Ablehnung gespielt haben, sondern vielmehr die Tatsache, dass mit Thorgan Hazard einer seiner Brüder seit Jahren fester Bestandteil der ​Bundesliga ist.


Eden befürchtete, dass bei einem Wechsel nach Deutschland alle Scheinwerferlichte nur noch auf ihn gerichtet worden wären und sein Bruder ein Schattendasein fristen müsste. "Er sagte: 'Ich gehe nicht dorthin, weil mein Bruder Thorgan in Deutschland spielt. Es würde sich für ihn ändern - nur noch Eden Hazard und sein Bruder heißen'", erinnert sich Green. Komplett aus der Luft gegriffen war diese Befürchtung mit Sicherheit nicht, ist doch auch im Rahmen der belgischen Nationalmannschaft nur selten von Thorgan die Rede, sondern fokussiert sich bei den Roten Teufe fast alles auf seinen deutlich berühmteren Bruder.