Real Madrid soll Isco zum Verkauf anbieten. Mit dem FC Chelsea scheint bereits ein Interessent gefunden zu sein. Bei den Königlichen braucht man Einnahmen, um Sanktionen wegen dem Financial Fair Play zu umgehen. Ganz ohne Winter-Neuzugänge plant man im Santiago Bernabeu aber offenbar nicht.


​Der Winter-​Transfermarkt nimmt langsam Fahrt auf - und auch bei den absoluten Topklubs Europas könnte sich bald einiges tun. Im Westen Londons sind die Ketten der Transfersperre gesprengt - und der ​FC Chelsea ist offenbar bereit, schon in diesem Winter ordentlich zu investieren. Die britische Daily Mail schreibt von einem Transferbudget von 175 Millionen Euro, das Frank Lampard zur Verfügung stehen soll.


Mit BVB-Star Jadon Sancho ist der Wunschspieler auch bereits auserkoren, der einen Großteil des Budgets schlucken würde. Allein, in Dortmund wird man in diesem Winter nicht bereit sein, den jungen Briten abzugeben.


Macht Isco den Weg für Eriksen frei?


Bei den Blues werden aber auch andere Namen für die Offensive gehandelt. Real Madrids Isco soll zu haben sein. Der spanische Nationalspieler könnte damit einem anderen Spielmacher den Wechselwunsch ermöglichen. Denn wie die Daily Mail weiter schreibt, seien die ​Königlichen dazu bereit, Isco für gut 50 Millionen Euro abzugeben. Der Grund dafür: In Madrid braucht man finanziellen Spielraum (Stichwort: Financial Fair Play) - auch um Tottenham-Spielmacher Christian Eriksen ins Bernabeu zu locken.


Der Vertrag des Dänen läuft aus, seine Wechselabsicht ist längst hinterlegt. Da Isco unter Zidane ohnehin häufig nicht die erste Geige spielt, scheint ein Transfer gar nicht so abwegig zu sein. Eriksen auf der anderen Seite spielt auch unter Moruinho bei Tottenham keine Hauptrolle mehr und könnte dann endlich den Weg nach Madrid finden. Ein mögliches Win-win-win-Szenario für die drei Klubs also.

Christian Eriksen,Lucas Moura


Real Madrid muss Spieler verkaufen


In der spanischen Hauptstadt könnte ein Isco-Verkauf aber nur der Anfang sein. Laut der Marca müssen die Blancos ihre Bücher ausgleichen. Zur Erinnerung: Im Sommer wurden u.a. für Hazard und Jovic über 300 Millionen Euro ausgegeben. Nicht mal die Hälfte wurde dagegen durch Spielerverkäufe eingenommen.


Die Namen, die zum Verkauf stehen, sind bekannt: Gareth Bale und James Rodriguez stehen dort ganz oben auf der Liste.​ Trotz drohender Sanktionen schließt man in Madrid weitere Spielereinkäufe im Winter aber ebenso nicht aus, schreibt die Marca weiter. 


Damit das passiert, muss aber nicht nur Isco Real verlassen. Auch für Bale und James müssten Abnehmer gefunden werden, die tief in die Tasche greifen.