​Er ist einer der umworbensten Profis der Bundesliga. Alexander Nübel ist ​Schalkes Torhüter-Hoffnung, wird seit Monaten aber unter anderem vom ​FC Bayern München gejagt. Nun ist das Rennen um den 23-Jährigen offiziell eröffnet, ​denn Nübel verkündete seinen Abgang im Sommer.


Am Sonntagmorgen sorgte Alexander Nübel für Klarheit. Eine Zukunft bei Schalke 04 wird es für den jungen Keeper nicht geben. Seinen auslaufenden Vertrag wird er nicht verlängern, die Königsblauen werden also keine Ablösesumme für Nübel einstreichen können. Die Interessenten dürften allerdings sehnlichst auf diese Nachricht gewartet zu haben, vor allem der Rekordmeister aus München möchte den Schlussmann seit längerer Zeit verpflichten.

Markus Schubert,Alexander Nuebel

Im Netz sind die Wellen dementsprechend groß, immerhin drehten sich sämtliche Kaderplanungen der Schalker in gewisser Weise um den Torhüter. Genauere Informationen über einen möglichen Nachfolger gibt es aufgrund der Aktualität von Nübels Aussagen noch nicht, doch wahrscheinlich wird die etatmäßige Nummer Zwei, Markus Schubert, auf Dauer im Schalker Tor stehen.


Nübel-Entscheidung sorgt für Entrüstung bei den Schalke-Fans


Die eigenen Anhänger nahmen die Nachricht selbstverständlich enttäuscht auf. Nach dem monatelangen Hinhalten ihres Youngsters hätten sich die Fans positivere Nachrichten gewünscht. Der 23-Jährige erntet harsche Kritik, vielen Schalkern fällt der Abschied aber nicht schwer. Umso mehr Vertrauen wollen sie nun in Schubert stecken, Nübel vielleicht sogar überhaupt nicht mehr auflaufen sehen. 


Bitter sind allerdings auch die verpassten Einnahmen, die der auslaufende Vertrag mit sich bringt. Am Status des Kapitäns zweifeln die meisten Anhänger ebenfalls, verständlicherweise fordern viele eine neue Wahl.

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Gehört Schubert die Rückrunde?


Markus Schubert kann sich unter Trainer David Wagner nun seine Chancen ausrechnen, in der Rückrunde ebenfalls länger im Tor zu stehen. Die nächsten Wochen wird er den gesperrten Nübel ohnehin noch vertreten, die Fans wünschen sich so viel Spielpraxis wie möglich für den 21-Jährigen.​

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