Am Donnerstag feierte ​Karim Benzema seinen 32. Geburtstag. Seit über zehn Jahren spielt der Franzose für ​Real Madrid. Mit den Königlichen gewann er - neben anderen Titeln - zwei Meisterschaften, zwei Pokale - und viermal die ​Champions League. In der aktuellen Spielzeit erinnern seine Scorerwerte an den Benzema, für den Real im Sommer 2009 35 Millionen Euro an Olympique Lyon zahlte.


Denn nach Cristiano Ronaldos Abgang im Jahr 2018, ist Benzema wieder mehr als Torjäger denn als Torvorbereiter bei den Königlichen gefragt. Wobei: Tore hat Benzema auch während des neunjährigen Ronaldo-Imperiums in Madrid geschossen. Sehr viele sogar. Aber an die Monster-Zahlen des fast zeitgleich mit ihm zum Klub gestoßenen Portugiesen kam der Franzose nicht ganz ran. 


Benzema traf fast jedes Jahr zweistellig


De facto kam Benzema in seinen neun mit Ronaldo geteilten Jahren bei Real nur zweimal über die 20-Tore-Marke: In der Spielzeit 2011/11 (21 Treffer) und in der Saison 2015/16 (24 Tore). Ansonsten bewegte sich sein Tor-Register (bis auf zwei Ausnahmen!) stets zwischen 10 und 20 Toren. Nur in seiner Premierensaison (8 Tore) und in der Spielzeit 2017/18 (5) blieb er - auch aufgrund von Verletzungen - weit unter seinen Möglichkeiten. 


Nach Ronaldos Weggang zu Juventus Turin erzielte Benzema gleich wieder mehr als 20 Tore (nämlich 21) und auch in der aktuellen Saison steht er nach 16 Spielen bereits bei 12 Treffern, wird also am Ende wohl wieder auf mehr als 20 Treffer kommen.

Karim Benzema

Dies alles muss man präsent haben, wenn man über die Zukunft des Spielers spekuliert. Seit Monaten befinden sich beide Parteien, Angaben der as zufolge, in Gesprächen. Der Durchbruch ist dabei aber noch nicht geschafft. 


Verlängerung bis 2023?


Benzemas aktueller Vertrag läuft im Sommer 2021 aus. Der Klub will bis 2023 mit ihm verlängern, doch noch zögert Benzema. Und dies nicht weil er so viele andere Angebote hätte (die hat er zwar auch hat, ihn aber nur bedingt reizen), sondern weil er einfach eine ehrenhafte Verlängerung anstrebt. 


Sein Plan, so die as, sei es, erstmal nur bis 2022 zu verlängern - um dann zu sehen, ob sein Potential überhaupt noch ausreicht, um auf allerhöchstem Niveau weiterzuspielen. Sollte er das Gefühl haben, dass dies möglich sei, würde er auch noch ein Jahr dranhängen. Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, würde er von sich aus seinen Platz räumen und den jüngeren überlassen. 


Ein wahrlich nobles Ansinnen des Franzosen. Kaum vorstellbar, dass der Klub da nicht mitspielt.