​Absolut sehenswert. ​Cristiano Ronaldo hat beim gestrigen 2:1-Auswärtssieg "seiner" ​Juventus bei Sampdoria Genua mal wieder unter Beweis gestellt, warum er für viele der beste Stürmer auf dem Planeten ist. 


Es lief die 45. Spielminute im Stadio Luigi Ferraris zu Genua, als Turins Linksverteidiger Alex Sandro beim Stande von 1:1 eine gut getimte, aber fast ein wenig zu hoch geratene Flanke von links in den Strafraum brachte. Der Ball segelte lang über den mit drei Sampdoria-Verteidigern eigentlich gut bewachten Fünfmeter-Raum. Und plötzlich stieg da CR7 hoch, schien für einen Moment  beinahe in der Luft zu stehen - und köpfte wuchtig in die Maschen.


2,56 Meter über der Grasnarbe!


Hinterher hatte irgendjemand ausgerechnet: Genau 2,56 Meter (!) über dem Boden traf Ronald den Ball per Kopf. Und hatte danach Glück, sich beim Aufprall auf den Boden nicht die Beine gebrochen zu haben.


Ein Datum, das selbst der nicht zu Zweifeln neigende fünffache Weltfußballer zuerst kaum glauben konnte: "Wirklich? 2,56 Meter? Das wusste ich nicht!" (Quelle: skysports via marca.com). 


Wie sollte er auch? Danach schaltete der Superstar sofort in den Floskel-Sprech, fast so als wäre sein Tor gar nicht der Rede wert: "Ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat. Es war ein außerordentlich schwieriges Spiel, Sampdoria hat sehr gut gespielt." 


Allein - gegen diese Wucht eines Cristiano Ronaldo ist einfach kein Kraut gewachsen. Es waren zwei kleine Jubiläen, die der Portugiese mit diesem Über-Kopfballtor feiern konnte. Zum einen schraubte der frühere Real-Superstar seine Gesamt-Torausbeute für die Alte Dame auf 40. 

In der laufenden Saison war es zudem für ihn im 14. Serie-A-Spiel das zehnte Tor. 


Buffon nun Italiens Rekordspieler


Wahrlich ein würdiger Rahmen für derartige Feierlichkeiten - denn gestern Abend feierten die Juve-Anhänger noch einen ganz besonderen Rekord: Schlussmann Gigi Buffon absolvierte gestern seinen 647. Einsatz in der höchsten italienischen Liga - und zog damit mit einer anderen Legende, Milans ewigen Paolo Maldini, gleih