In nur wenigen Sportarten lässt sich für die Besten der Besten so viel Geld verdienen, wie im Fußball. Umso wichtiger, dass sich die Stars ihrer gesellschaftlichen Aufgabe bewusst werden und ihr Vermögen dafür einsetzen, der Allgemeinheit helfend unter die Arme zu greifen. Als gute Möglichkeit um sozial aktiv zu werden, hat sich die Initiative Common Goal erwiesen, für die sich unter anderem auch BVB-Profi ​Mats Hummels einsetzt.


Juan Mata, seines Zeichens Mittelfeldspieler von ​Manchester United war einer der Initiatoren des ambitionierten Projekts, dass sich zum Ziel gesetzt hat, soziale Projekte mit Bezug zum Fußball zu unterstützen. Dabei ist das Grundprinzip recht simpel. Alle Teilnehmer haben sich darauf verständigt, ein Prozent ihrer Gehälter der Organisation Streetfootballworld zu spenden. Obwohl es nicht darum geht, durch die Teilnahme Werbung in eigener Sache zu machen, will 90min einige der bekanntesten Spieler und Trainer nennen, die mit gutem Beispiel voran gehen. Nachahmer gerne erwünscht!


Mats Hummels (Borussia Dortmund)

Mats Hummels,Julian Weigl

​Mats Hummels ist seit jeher dafür bekannt, über den Tellerrand hinauszublicken und sich für soziale Projekte zu engagieren. Rein sportlich läuft es für den Ex-Nationalspieler seit seiner Rückkehr zur alten Liebe ​Borussia Dortmund im vergangenen Sommer auch wieder deutlich besser, als noch in vergangenen Jahren.


Serge Gnabry (FC Bayern München)

Serge Gnabry

Auch ​Serge Gnabry ließ sich schnell für das gemeinnützige Projekt begeistern. Der Wirbelwind des FC Bayern München hat seine ivorischen Wurzeln nicht vergessen und freut sich darüber, vor allem auch dem afrikanischen Kontinent zu helfen. "Der Gedanke, mit Hilfe des Sports einen gesellschaftlichen Wandel einzuleiten, hat mich sehr inspiriert", lässt sich der der 24-Jährige auf der Internetseite der Initiative zitieren.


Alexander Esswein (Hertha BSC)

Alexander Esswein

Alexander Esswein ist zwar längst nicht so erfolgreich wie Gnabry oder Hummels, ist aber dennoch finanzielle mehr als nur in der Lage Gutes zu tun. Dass sich der 29-Jährige bereit erklärt hat, ein Hundertstel seines Gehaltes zu spenden, ist in unserer heutigen Zeit aber dennoch beileibe keine Selbstverständlichkeit und hat daher Anerkennung verdient.​


Daniel Didavi (VfB Stuttgart)

Daniel Didavi

Auch Stuttgarts Spielmacher Daniel Didavi hat trotz aller Aufstiegspläne mit dem VfB keine Scheuklappen auf und erklärt auf der Vereinsseite, wieso er sich dem Common Goal angeschlossen hat: "Als Fußballprofis sind wir in einer unglaublich privilegierten Position und verdienen jede Menge Geld damit, dass wir das Spiel spielen, das wir lieben. Ich denke es ist unsere Verpflichtung, der Gesellschaft etwas zurückzugeben."


Dennis Aogo (Hannover 96)

Dennis Aogo

Rein sportlich hat Dennis Aogo zweifelsohne schon glücklicher Zeiten erlebt, krebst er mit seinem neuen Klub Hannover 96 derzeit doch in den Niederungen der 2. Bundesliga herum. Auch um seinem Leben einen echten Sinn zu geben, hat sich der ehemalige Nationalspieler dazu bereit erklärt, etwas Gutes zu tun und ließ sich bei Common Goal vor allem von dem Gemeinschaftsaspekt inspirieren.


Julian Nagelsmann (RB Leipzig)

Julian Nagelsmann

Auch die erfolgreichen Trainer im Fußballzirkus verdienen bereit seit Jahre so viel Geld, wie es ihre Kollegen noch vor wenigen Jahren für schier unglaublich erachtet hatten. Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann suchte daher nach eigenen Angaben schon lange nach einer Möglichkeit für ein zielgerichtetes Projekt und freut sich darüber, endlich etwas zurückgeben zu können. In Zukunft hofft er darauf, dass noch viele weitere Trainer und Spieler seinem Beispiel folgen werden.


Jürgen Klopp (FC Liverpool)

Juergen Klopp

Jürgen Klopp hat erst unlängst ​seinen Vertrag beim FC Liverpool vorzeitig verlängert und ist dem Vernehmen nach nun endgültig einer der bestbezahltesten Trainer der Welt. Da der ehemalige Borusse seit jeher ein echter Teamplayer ist, lag es für ihn auf der Hand seinen Teil zum erhofften Erfolg der Initiative beizutragen.


Giorgio Chiellini (Juventus Turin)

Giorgio Chiellini

Glücklicherweise würde es lange Zeit in Anspruch nehmen, alle Teilnehmer an der Initiative aufzuzählen. International beschränken wir uns daher auf die bekanntesten Köpfe. Eine Galionsfigur der Initiative ist dabei neben Juan Mata mit Sicherheit auch Giorgio Chiellini. Der Abwehrkoloss von Juventus Turin ist ein echter Familienmensch und will auch Kinder in allen Teilen dieser Erde möglichst viel Freude bescheren.


Shinji Kagawa (Real Saragossa)

Shinji Kagawa

Shinji Kagawa kann zwar seit Jahren nicht mehr an seine Glanzzeiten beim BVB anknüpfen, auf menschlicher Ebene ist der Japaner aber noch immer ein glühendes Beispiel für viele Spieler dieser Welt, vor allem auch im asiatischen Raum.


Megan Rapinoe (Reign FC)

Megan Rapinoe

Obwohl selbst Weltfußballerin ​Megan Rapinoe nur einen Bruchteil dessen verdient, was ihre männlichen Kollegen Woche für Woche einstreichen, setzt auch die US-Amerikanerin alles daran, sich für die Rechte Benachteiligter einzusetzen. Dabei ist Common Goal nur eines der vielen Projekte, dem sich die engagierte 34-Jährige verschrieben hat.