​In Deutschland ist Ralf Rangnick längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Vielmehr machte er sich auch auf der internationalen Bühne einen Namen, führte RB Leipzig letzte Saison in die aktuelle Champions League. Gerüchte um Kontakt zu Manchester United dementierte er nun.


Am Ende der Saison 2018/19 trennten sich ​RB Leipzig und der 61-Jährige voneinander, gingen im Guten auseinander. Rangnick ist seit dem 1. Juli 2019 als "Head of Sport and Development Soccer" für die Red Bull GmbH in Österreich tätig. Nun kam in den vergangenen Tagen vermehrt das Gerücht auf, dass der angesehene Stratege eventuell zukünftig an der Seitenlinie von ​Manchester United stehen könnte. 


Rangnick schließt Engagement vorerst aus


Rangnick gab dazu eine klare Aussage in einem Sky-Interview ab: "Es gab nie direkten Kontakt zwischen ManUnited und mir. In der Tat wurde spekuliert, was normal ist im Fußball. Ich bin glücklich mit meinem aktuellen Job bei Red Bull und sollte sich daran etwas ändern, braucht es wie erwähnt viel. Aber ich bin momentan mehr als glücklich." Es sieht derzeit also nicht danach aus, dass Rangnick seinen bis 2021 datierten Arbeitsvertrag mit der Red Bull GmbH vorzeitig auflösen wird, um mit Manchester United auf Titeljagd zu gehen. 


Ralf Rangnick


Generell würde er aber nicht ausschließen, dass er in Zukunft ein Trainerengagement für einen Verein antreten wird. Dies sollte dann aber in Deutschland oder in England sein. Zu wichtig sei ihm bei einer Zusammenarbeit die interne Kommunikation, die reibungslos verlaufen sollte. Bei einem italienischen Verein müsste der Sportmanager zunächst einmal die Sprache erlernen, was laut ihm nicht in Frage kommen würde. Was er nach Ende seines Arbeitsvertrags bei Red Bull machen wird, hält er sich aber komplett offen.