​Der ​FC Chelsea bastelt weiter an der Zukunft. Fikayo Tomori hat am Donnerstagabend seine Unterschrift unter einen neuen Fünfjahresvertrag gesetzt, der bis 2024 gültig ist. Ursprünglich war der Kontrakt des 21-jährigen Innenverteidigers bis 2021 gültig.


Mit der Inthronisierung von Vereinslegende Frank Lampard als Trainer, ging bei den Blues auch ein Paradigmenwechsel einher. Weg von der Politik, fertige Stars zu kaufen, hin zu Spielern, aus dem eigenen Nachwuchs. Wohl auch ein wenig notgedrungen, da man eine Transfersperre aufgebrummt bekommen hat, die jüngst allerdings um die Hälfte reduziert wurde. ​Chelsea darf im Winter wieder auf Shoppingtour gehen.


Den eingeschlagenen Weg will man aber wohl weiterführen. Schließlich bietet die eigene Akademie eine Fülle talentierter Spieler. Einer von ihnen ist Tomori. Der in Kanada geborene Verteidiger spielt schon seit seinem siebten Lebensjahr bei den Blues. Dabei ging er den für Chelsea üblichen Weg: Er wurde mehrfach ausgeliehen.


Tomori profitiert von Lampard


Zuletzt zu Derby Country, wo er bis zum Sommer schon unter Lampard spielte. Der setzt nun auch an der Stamford Bridge auf Tomori. Elf Mal stand der bereits in der ​Premier-League-Startelf, viermal durfte er in der ​Königsklasse von Beginn an ran. Eine Entwicklung, die auch Englands Nationaltrainer Gareth Southgate nicht verborgen blieb: Mitte November gab Tomori sein Debüt für die Three Lions.


Die Vertragsverlängerung ist nun der logische und verdiente Schritt. "Es ist offensichtlich ein sehr stolzer Moment für mich und meine Familie. Ich spiele hier schon seit ich sieben Jahre alt bin. Ich kenne also nicht wirklich viel mehr als Chelsea. Es ist ein Traum, der wahr wird, hier einen neuen Fünfjahresvertrag zu unterschreiben", freute sich Tomori.


"Wir sind sehr glücklich, einen weiteren fantastischen Spieler zu sehen, der den Sprung aus der Akademie in die erste Mannschaft geschafft hat. Wir schauen mit Freude darauf zu sehen, wie er zu einem unserer Schlüsselspieler wird", erklärte Chelsea-Direktorin Marina Granovskaia.