​​Real Madrid steckt schon wieder voll in den Personalplanungen für die kommende Spielzeit. Dabei fallen in der Regel die Namen der begehrtesten Offensiv-Spieler des Planeten, wie Neymar oder Mbappé. Doch eines der jüngsten Gerüchte bringt nun einen Innenverteidiger aus der Serie A ins Gespräch. 


​Kalidou Koulibaly, 28-jähriger Innenverteidiger von der SSC Neapel, soll dem spanischen Internetportal eldesmarque.com weiter ganz oben auf dem Zettel der Königlichen stehen. 

Der in Frankreich geborene Senegalese kam über die Stationen Metz und Genk im Sommer 2014 zu den Süditalienern, wo er sich seitdem den Ruf eines der weltbesten Innenverteidiger erarbeitet hat.  


Preisschild für Koulibaly: 120 Millionen Euro!


Das ursprüngliche Preisschild von 120 Millionen Euro, dass ihm Neapels Klubchef Aurelio De Laurentiis verpasst hat, dürfte seinen Amtskollegen Florentino Pérez nicht weiter stören. Denn tío Floren (Onkel Floren), wie der milliardenschwere Bauunternehmer von den Real-Fans liebevoll genannt wird, hat ganz andere Pläne.


Und zwar will er De Laurentiis mit einem besonderen Spieler überzeugen: Luka Modric. Den würde Pérez quasi opfern, um ihn in diesen Deal einbinden zu können. Es ist bekannt, dass De Laurentiis ein glühender Verehrer des kroatischen Vize-Weltmeisters ist und schon lange den Wunsch hegt, ihn nach Süditalien zu lotsen. 


Jetzt scheint dafür der ideale Moment gekommen. Modric' Vertrag bei den Königlichen läuft im Sommer kommenden Jahres aus. Sein Marktwert wird aktuell von transfermarkt.de auf 20 Millionen Euro taxiert. Natürlich würden die Spieler nicht eins zu eins miteinander verrechnet. 


Pérez' Offerte: Modric + 50 Millionen Euro


Vielmehr sieht der Plan von Pérez folgendermaßen aus: Modric plus 50 Millionen Euro im Gegenzug für Koulibaly. Doch selbst wenn wir mal annehmen würden, dass die SSC Neapel tatsächlich den vollen Marktwert des Kroaten bei nur noch einem halben Jahr Vertragslaufzeit bezahlen würde (was aber unrealistisch ist), käme man in der Summe auf nur 70 Millionen Euro. 


Von den von Neapel angepeilten 120 ist das noch ein ganzes Stück entfernt. Zumal Real Madrid schon im vergangenen Frühjahr mit einer Offerte über 90 Millionen für Koulibaly abgeblitzt ist. Andererseits weiß man auch, wie hartnäckig der Real-Boss sein kann, wenn er sich erstmal was in den Kopf gesetzt hat. Und Koulibaly ist so ein Wunsch-Spieler des Präsidenten. 


Prognose: Die Königlichen werden ihre Offerte noch einmal nachbessern. Ob sie dann die Erwartungen der partenopei erfüllt, bleibt abzuwarten.