Im letzten Gruppenspiel der Europa League hat ​Borussia Mönchengladbach das Weiterkommen in der eigenen Hand. Gegen Istanbul Basaksehir reicht ein Unentschieden, auf Risiko will Marco Rose aber nicht spielen. Wer genau am Donnerstagabend auflaufen wird, ließ der Trainer offen.


Es war ein träger Start in die Europapokalsaison, doch kurz vor Schluss steht Borussia Mönchengladbach vor dem Einzug in die Zwischenrunde der Europa League. Mit acht Zählern liegt die Elf von Marco Rose an der Tabellenspitze, den Platz an der Sonne sind die Fohlen bereits aus der ​Bundesliga gewohnt.


Wie in jedem Spiel will Rose auch gegen Basaksehir einen Sieg feiern. "Wir kennen die Ausgangssituation. Es ist aber nie gut, auf einen Punkt zu spielen. Wir werden morgen alles daran setzen, eine gute Leistung auf den Platz zu bringen und das Spiel zu gewinnen", sagte der 43-Jährige auf der Pressekonferenz am Mittwoch. "Wir wissen, was da morgen auf uns zukommt. Und wir wissen, um was es geht. Wenn wir eine gute Leistung auf den Platz bringen, werden wir auch weiterkommen. Gelingt uns das nicht, wird es schwierig. Das ist alles, was zählt."


Erinnerung ans Hinspiel


In Gruppe J ist der Wolfsberger AC bereits ausgeschieden, im Dreikampf zwischen Basaksehir, Gladbach und der AS Rom ist derweil alles offen. "Basaksehir ist ein spielstarker Gegner, der alles daran setzen wird, seine letzte Chance zu nutzen", warnt Rose vor dem kommenden Gegner, und erinnert an das späte 1:1 in Istanbul. "Im Hinspiel haben wir keine gute Partie gemacht, wir werden alles versuchen, morgen ein besseres Spiel zu machen."

Sorgen um eine schwache Leistung nach dem 2:1-Sieg über den ​FC Bayern macht er sich aber keine. "Wir haben viele Jungs in guter Form, die Auswahl für den Kader ist daher richtig gut", schwärmt der Trainer, "fast alle sind gesund und wir sind richtig gut drauf."


Flexible Gladbacher: Welche Elf wählt Rose gegen Basaksehir?


Bei der Wahl der Startaufstellung könnte sich Rose wie in den letzten Europapokalspielen für ein 3-4-1-2 mit Matthias Ginter, Nico Elvedi und Tony Jantschke in der Defensive entscheiden. Als Außenverteidiger beginnen vermutlich Ramy Bensebaini und Stefan Lainer, im Mittelfeldzentrum könnten Denis Zakaria und Laszlo Benes beginnen. Auf der Zehn fiele die Wahl zwischen Florian Neuhaus, Lars Stindl und Breel Embolo, letzterer könnte allerdings auch anstelle von Plea und Thuram im Doppelsturm beginnen.


Grundsätzlich ist bei der Borussia vieles möglich. Die Mannschaft könnte dementsprechend erneut in einem 4-2-1-3 oder einer 4-4-2 mit Raute auflaufen.


Die mögliche Aufstellung der Gladbacher im Überblick: