Bis zur Winterpause stehen für ​Bayer Leverkusen einige sehr wichtige Spiele an, sowohl in der ​Bundesliga, als auch noch in der Champions League. Das ist auch der Grund, weshalb sich Kai Havertz derzeit nicht mit einem potenziellen Wechsel beschäftigen will - schließlich interessiere ihn das "im Moment zu null Prozent".


Kai Havertz wird oft als eins der größten deutschen Nachwuchstalente im Fußball bezeichnet. Sein großes Potenzial hat er bereits häufig unter Beweis gestellt, und auch wenn er eine noch deutlich größere Entwicklung nehmen kann, ist er für Bayer Leverkusen schon seit einiger Zeit ein enorm wichtiger Akteur auf dem Platz. 


Havertz kümmert sich um seine Zukunft, "wenn es die Möglichkeit dazu gibt" 


"Ich werde mich darum kümmern, wenn es die Möglichkeit dazu gibt", hatte Havertz auf der Pressekonferenz vor dem wichtigen Champions League Duell gegen ​Juventus Turin gesagt (via RP Online). Wenn es um ihn persönlich geht, ist natürlich der vermutlich im Sommer anstehende Wechsel das größte Thema. ​Viele Vereine sollen am 20-jährigen, flexibel einsetzbaren Mittelfeldspieler interessiert sein. Neben dem CL-Gegner Juve wird vor allem ​Bayern München als etwaige nächste Station genannt, aber auch Klubs wie der ​FC Liverpool, oder der ​FC Barcelona sowie ​Real Madrid aus Spanien haben ihn angeblich auf dem Radar.


Havertz jedoch nimmt die noch ungewisse Situation aktuell kaum wahr: "Ehrlich gesagt interessiert mich das im Moment zu null Prozent. Weil einfach zu viele wichtige Spiele anstehen." Da hat der gebürtige Aachener völlig recht: Mit einem Sieg gegen Turin, während Atlético Madrid nicht gegen Lok Moskau gewinnt, könnte man noch die K.o.-Phase erreichen und über die nächsten Wochen in der europäischen Königsklasse überwintern. Dazu möchte man in der Liga mit Spielen wie dem Derby gegen den taumelnden ​1. FC Köln, ​Hertha BSC und ​Mainz 05 den aktuellen, guten Lauf fortsetzen und sich somit eine gute Ausgangslage für die Rückrunde erarbeiten. 

FC Bayern Muenchen v Bayer 04 Leverkusen - Bundesliga

Kai Havertz könnte Leverkusen eine neue Rekordsumme einbringen



Leverkusen soll sich indes, beim sehr wahrscheinlich wirkenden Abschied Havertz', eine Ablöse von bis zu 130 Millionen Euro erhoffen. Bereits im Sommer 2010 wechselte er von Alemannia Aachen in die Jugend der Werkself. Für die Profimannschaft kommt er bereits auf 122 Einsätze, in denen er 31 Tore schießen und 23 weitere vorbereiten konnte. Zuletzt wurde ​Exequiel Palacios als möglicher Nachfolger gehandelt.