​Fast ein Jahr lang hat es gedauert, nun scheint ein Ende in Sicht zu sein: Der Prozess zwischen dem 1. FC Köln und dem Spielerberater Giacomo Petralito ist vorerst beendet. Petralito forderte zwei Millionen Euro Provision für den Modeste-Transfer nach China. 


Landgericht stimmt 1. FC Köln zu


Am Dienstagvormittag hat das Kölner Landgericht die Klage von der Petralito Sport Service GmbH an den ​1. FC Köln abgewiesen. Im offiziellen Urteil hieß es: "Das Landgericht Köln hat mit Urteil vom heutigen Tage die Klage der Petralito Sport Service GmbH gegen den 1. FC Köln abgewiesen. Ein Provisionsanspruch für die Vermittlung des Spielers Modeste nach China bestehe nicht.​" 


Das Urteil vom Kölner Landgericht wurde so begründet, dass die Petralito Sport Service GmbH keinen ausschlaggebenden Nachweis erbringen konnte, damals tatsächlich am Transfer von Modeste nach China beteiligt gewesen zu sein. ​Grund für den Rechtsstreit war, dass Petralito beim Modeste-Transfer nach China im Jahr 2017 für angebliche Vermittler-Tätigkeiten zwei Millionen Euro verlangte. Köln lehnte die Forderungen vom Italiener damals ab, weigerte sich zu zahlen. 


Fortsetzung des Prozesses?

Alexander Wehrle, Geschäftsführer des FC, meinte zum Urteil: "Unsere Auffassung ist im Laufe des Prozesses und durch die Zeugenaussagen deutlich gestützt worden. Wir sind sehr froh, dass das Gericht unserer Haltung gefolgt ist und die Klage abgewiesen hat."

Ob der Prozess nun endgültig abgeschlossen ist, wird sich im Laufe des Monats zeigen. Petralito kann innerhalb von 30 Tagen in Berufung gehen. Dies würde bedeuten, dass sich der Rechtsstreit um die zwei Millionen Euro Forderung fortsetzen würde.