​HSV-Neuzugang Tim Leibold spielt bislang eine mehr als ansprechende Saison für seinen neuen Klub. Mit acht Torvorlagen steht er an der Spitze der Vorlagengeber der Zweiten Liga. Doch jetzt schießt sein Ex-Klub gegen ihn und bezichtigt den Spieler des Wortbruches.


Zwischen 2015 und 2019 bestritt Leibold insgesamt 102 Ligaspiele für den Club, in denen er acht Tore erzielen konnte. Im Rahmen eines Interviews mit der Bild-Zeitung (via Mopo) erläuterte nun Nürnbergs Sportvorstand ​Robert Palikuca die Zusammenhänge des Wechsels von Leibold zum HSV. 


"Tim Leibold hatte eine Ausstiegsklausel, die bis zum 30. Juni gültig war, das ist sehr ungewöhnlich“, begann der Sportchef seine Ausführungen. "Er hat davon einen Tag vorher Gebrauch gemacht. Er hat uns auch erst einen Tag vorher informiert, dass er davon Gebrauch machen wird", so Palikuca, der bis dahin davon ausgegangen war, dass der Spieler in Nürnberg bleiben würde. "Ich kannte die Gerüchte über einen Wechsel, habe mit ihm auch darüber geredet. Er hat mir aber gesagt, wenn er in die Vorbereitung zurückkehrt, wird er die Klausel nicht ziehen. Er ist in die Vorbereitung zurückgekehrt..."


Sport-Vorstand Robert Palikuca

Wirft seinem Ex-Spieler Wortbruch vor: Nürnbergs Sportvorstand Robert Palikuca



Dies ist zumindest die Version von Robert Palikuca. 

Tim Leibold hat sich zu diesen Aussagen bislang nicht geäußert. 

Eine Replik der besonderen, weil non-verbalen Art, könnte der Linksverteidiger ja am 30. Januar kommenden Jahres geben: Dann nämlich gastiert der Club im Volksparkstadion.