​Eigentlich hätte ​Rick van Drongelen bei der enttäuschenden Heimniederlage des ​HSV gegen Heidenheim gar nicht auf dem Platz gestanden. Doch der eingeplante Gideon Jung erlitt kurz vor Spielbeginn einen Hexenschuss und so kam Big Rick doch noch in den Genuss des 50. Zweitliga-Spiels für die Hanseaten in Folge. 


Für Sicherheit in der Defensive konnte der Holländer allerdings nicht sorgen. Sein Landsmann Timo Letschert wirkte um einiges stabiler als sein jüngerer Kollege und erntete auch als einer der wenigen Spieler ein Sonderlob seines Trainers.


"Er hat für mich ein richtig gutes Spiel gemacht und voll bestätigt, dass er im Moment sehr stabil ist“, lobte der Coach hinterher.


Big Rick in der Hierarchie zurückgefallen


Sein ursprünglicher Plan, mit Gideon Jung in die Partie gegen die Heidenheimer zu gehen, verrät darüber hinaus einiges über die aktuelle Rangfolge bei den Innenverteidigern der Hanseaten. 


Big Rick scheint da momentan eher hintanzustehen. Und mit Ewerton steht ein weiterer Konkurrent schon in den Startlöchern. Das Problem des Brasilianers ist immer noch die fehlende Spielpraxis. 


Zwar konnte er mittlerweile ein paar Mal bei den Amateuren mitmischen, stand auch bei der Auswärtsniederlage am vorletzten Spieltag in Osnabrück (1:2) für zwölf Minuten auf dem Platz, hat aber immer noch sichtlichen Nachholbedarf was Physis und Kondition angeht. 


In dieser Woche will Hecking speziell Ewerton unter die Lupe nehmen. Unbestritten ist, dass die fußballerischen Qualitäten des Brasilianers, vor allem in puncto Spielaufbau und Kopfballspiel, dem HSV gut tun würden.