​Halb Europa ist hinter ihm her:​ Erling Haaland, 19-jähriges Sturm-Juwel in Diensten von Red Bull Salzburg, ist derzeit eines der begehrtesten Ziele auf dem internationalen Transfermarkt. Auch in Deutschland gibt es mit ​Bayern München, dem ​BVB und ​RB Leipzig die üblichen Interessenten. Doch gerade die Schiene Salzburg - Leipzig, unter dem Dach desselben Sponsors, scheint nach den Erfahrungen der Vergangenheit eine fast schon zwingende Option zu sein.


Doch weder aus Leipzig noch aus Salzburg ist bislang wirklich verwertbares nach außen gedrungen. Der Natur der Sache angemessen verwies Salzburgs Sportchef Christoph Freund in einem Interview mit SkySport  darauf, dass sich der Spieler in Salzburg "extrem wohl" fühle und Salzburg momentan für ihn der richtige Standort sei. Auch glaube er, dass es für Haaland "eine gesunde Entwicklung" sei, "wenn er noch bis Sommer in Salzburg" bliebe. Der Vertrag von Haaland in Salzburg läuft noch bis 2023. 

FC Red Bull Salzburg v WSG Swarovski Tirol - tipico Bundesliga

Ein vertrautes Bild: Erling Haaland (m.) beim Jubeln mit seinen Teamkollegen


Wie zuletzt von verschiedenen Medien berichtet worden war, soll Haaland eine Ausstiegsklausel über "nur" 20 Millionen Euro in seinem Vertrag verankert haben. Für einen Spieler mit einer solch beeindruckenden Quote (wettbewerbsübergreifend 28 Tore und sieben Assists in 21 Spielen!) sicherlich kein hoher Preis. Die Existenz einer solchen Klausel wurde von Freund übrigens weder bestätigt noch dementiert. Was er jedoch kategorisch verneinte, war ein ins Gespräch gebrachtes Vorkaufsrecht irgendeines Großvereins auf den Spieler: "Es gibt kein Vorkaufsrecht für irgendeinen Verein auf dieser Welt. Das hat es in Salzburg noch nie gegeben und wird es nie geben." Deutlicher geht es kaum.


Angeblich noch keine Verhandlungen mit anderen Klubs


Und genauso deutlich verneinte Freund auch, dass es schon irgendwelche Gespräche mit interessierten Klubs gegeben habe. "Ganz Europa bemüht sich um ihn, aber an den Verein ist noch keiner direkt herangetreten. Erling ist ein besonderer Spieler. Schauen wir mal, wie lange er in Salzburg bleibt." Dass das nicht ewig der Fall sein werde, ist auch Freund klar, der davon ausgeht, dass Haaland nicht "vier, fünf Jahre in Salzburg spielen" werde. Ob es nun aber ausgerechnet der Namensvetter aus Leipzig wird, der sich diesen Fisch angelt, bleibt abzuwarten.


Von deren Sportdirektor Markus Krösche hieß es im selben Forum: "Wir schlafen ja nicht im Schrank und sind natürlich immer an guten Spielern interessiert." Ob dieses Interesse am Ende womöglich in einer Verpflichtung des Norwegers schon in diesem Winter münden könnte, beantwortete Krösche ebenfalls vage und somit offen für Interpretationen: "Ausschließen kann ich nichts."