​Im Duell der Aufsteiger setzte sich am Sonntagnachmittag der ​1. FC Union Berlin gegen den ​1. FC Köln mit 2:0 durch. In einer über weite Strecken chancenarmen Partie brachte eine Standardsituation die Eisernen auf die Siegerstraße. Zum Matchwinner avancierte Andersson, der wenige Minuten nach Wiederanpfiff mit seinem zweiten Treffer für die Vorentscheidung sorgte. Durch die Pleite in Berlin hat sich bei den harmlosen Gästen die Situation weiter verschärft.


Union-Coach Fischer nahm im Vergleich zur 1:2-Niederlage beim ​FC Schalke 04 drei Veränderungen an seiner Startelf vor. Hübner, Parensen und Polter ersetzten Bülter, Schlotterbeck und Subotic, der laut Vereinsangaben wegen muskulärer Probleme ausfiel. 


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Kölns Cheftrainer Gisdol baute seine Anfangsformation nach dem 1:1-Unentschieden gegen den ​FC Augsburg auf vier Positionen um. Neben den gesperrten Czichos und Hector rotierten auch Jacobs und Modeste aus der Startelf. Sobiech, Katterbach, Ehizibue und Cordoba durften stattdessen von Beginn an ran. 


Beide Mannschaften lieferten sich vom Anpfiff weg viele Zweikämpfe, leisteten sich jedoch auch einige Abspielfehler und Unkonzentriertheiten, weshalb zwingende Torchancen Mangelware blieben. An Abschluss von Lenz, der links am Tor vorbeiging (5.), war die einzig nennenswerte Torannäherung bis zur Mitte der ersten Halbzeit. Mit einem Freistoß aus halbrechter Position zwang Verstraete Unions Schlussmann Gikiewicz zu einer ersten Parade (24.). Wenige Minuten später war die Nummer eins der Eisernen bei einem Verstraete-Freistoß erneut zur Stelle (29.).

Auf der Gegenseite fand Andersson im glänzend reagierenden Horn seinen Meister (32.). Beim anschließenden Eckball war der Angreifer dann erfolgreich und traf mit einem wuchtigen Kopfball zum 1:0 (33.). Die Gäste waren nach dem Gegentreffer um eine Antwort bemüht, strahlten allerdings kaum Torgefahr aus. Mit einer nicht unverdienten Führung für Union ging es in die Halbzeitpause. 


Andersson schnürt den Doppelpack


Nach Wiederanpfiff erwischte Union den besseren Start. Andersson wurde mit einem Steilpass auf die Reise geschickt, ließ einen Verteidiger aussteigen und erhöhte anschließend per Linksschuss auf 2:0 (50.). Die Rettungstat von Bornauw war letztendlich vergebens. Rund eine Stunde war gespielt, als Cordoba nach einem Abpraller von Gikiewicz nicht entscheidend zum Abschluss kam. 

In der Folgezeit plätscherte die Partie vor sich hin. Einige Auswechslungen ließen kaum Spielfluss aufkommen. Während Union das Ergebnis verwaltete, fehlte es dem Ezffzeh in der Offensive an Ideen und Durchschlagskraft. Letztendlich bleib es beim verdienten 2:0-Heimerfolg für Union Berlin. Während sich die Eisernen damit auf Platz zehn verbessern, drohen die Geißböcke (Rang 17) langsam den Anschluss zum rettenden Ufer zu verlieren.