Einen Monat nach seinem Aus beim ​FC Bayern München begibt sich Niko Kovac auf die Insel. Am Samstagmittag wurde der Kroate beim Premier-League-Spiel zwischen Everton und Chelsea ​gesichtet, laut ​BILD ging es dabei aber nicht um einen neuen Job.


Vor dem Heimspiel gegen die Blues trennte sich Everton von Marco Silva. Der 42-jährige Portugiese war seit Mai 2018 im Amt, das 2:5 im Merseyside-Derby gegen den FC Liverpool kostete ihm den Job. Nach der neunten Niederlage in 15 Spielen waren die Toffees auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht.


Am Samstag feierte Interimstrainer Luís Boa Morte einen Befreiungsschlag. Vor heimischem Publikum setzte sich Everton überraschend mit 3:1 durch, Dominic Calvert-Lewin avancierte mit seinen Saisontoren vier und fünf zum Matchwinner. Für Chelsea, das zwischenzeitlich sechs Ligaspiele in Folge gewann, war es die dritte Niederlage aus den letzten vier Spielen.


Kovac kein Nachfolge-Kandidat


Wer auf Silva folgen wird, ist offen. Einer der Kandidaten ist englischen Medienberichten zufolge Ex-Trainer David Moyes, der die Toffees von 2002 bis 2013 betreute. Trotz des Stadionbesuchs soll Niko Kovac nicht zu den Kandidaten zählen. Wie BILD berichtet, habe der Kroate schon länger einen Trip nach England geplant, besuche am Abend das Manchester-Derby zwischen United und City und verfolge auch am Sonntag einige Premier-League-Partien.

Nach seinem Aus beim FC Bayern plane Kovac eine längerfristige Pause. Zwischenzeitlich wurde er als ​Nachfolger von Ante Covic bei Hertha BSC gehandelt. Bis Saisonende betreut Jürgen Klinsmann den Hauptstadt-Klub, ​Medienberichten zufolge gilt Kovac als Wunschlösung für Sommer 2020