Nach dem wichtigen Sieg bei Hertha BSC will ​Borussia Dortmund auch ​Fortuna Düsseldorf bezwingen. Am Samstag wird Mats Hummels gesperrt fehlen, ob Lucien Favre erneut eine Dreierkette aufbietet, ist offen.


Mit einem 3-4-2-1, in dem Favre nahezu die komplette Offensiv-Power seiner Mannschaft aufbot, überraschte der BVB am vergangenen Wochenende in Berlin. Möglich erscheint diese Variante nun auch gegen Düsseldorf, da die Fortuna selbst neben einem 4-2-3-1 häufig ein System mit Dreier- respektive Fünferkette wählt. Gegen Schalke 04 und 1899 Hoffenheim gewannen die Rheinländer im 3-5-2-Gewand jeweils einen Punkt, und auch gegen Dortmund dürfte defensive Stabilität für Friedhelm Funkel oberste Priorität besitzen.


Inwiefern der BVB darauf reagieren wird, ist völlig offen. "Ich kann noch nicht sagen, ob wir mit einer Dreier- oder mit einer Viererkette spielen", erklärte Favre auf der Pressekonferenz am Donnerstag. In der Defensive wird der Schweizer auf den gelb-rot gesperrten Mats Hummels verzichten müssen, Dan-Axel Zagadou hat sich in Berlin allerdings als sehr gute Alternative erwiesen. 

Am Samstag werden voraussichtlich auch wieder Paco Alcácer und Julian Weigl zur Verfügung stehen. ​Das Duo konnte ebenso trainieren wie Manuel Akanji, der beim 2:1-Sieg über die Alte Dame einen Schlag gegen die Hüfte abbekam. "Es war kein Problem", so Favre nach der Rückkehr des Trios.


Nur eine Änderung beim BVB?


Gut möglich, dass er am Samstag wieder auf eine Dreierkette vertraut. Dann könnten vor Keeper Roman Bürki Zagadou, Akanji und Lukasz Piszczek beginnen, alternativ könnte Weigl anstelle von Piszczek in die Dreierkette rücken. Raphael Guerreiro und Achraf Hakimi würden dann wieder als aufgerückte Außenverteidiger agieren. 


Im Mittelfeldzentrum könnte Julian Brandt erneut neben Axel Witsel beginnen, während das Offensiv-Trio aus Marco Reus, Jadon Sancho und Thorgan Hazard im Zentrum besteht. 


Die voraussichtliche Aufstellung des BVB im Überblick: