​Der FC Chelsea darf im anstehenden Transferfenster wieder auf Shoppingtour gehen! Die zuvor verhängte Transfersperre der FIFA wurde halbiert.


Zu Jahresbeginn war der ​FC Chelsea aufgrund von mehreren Transfers minderjähriger Spieler aus Nicht-EU-Staaten in die Schlagzeilen geraten. FIFA-Artikel 19.1, der sich dem Schutz Minderjähriger widmet, wurde durch die Blues demnach verletzt - der Weltverband verhängte im Anschluss eine zwölfmonatige Transfersperre, wodurch Chelsea in diesem Sommer und eigentlich auch im anstehenden Winter keine neuen Spieler einkaufen durfte.


CAS sieht Verstöße nur bei einem Drittel der Fälle


Da die Londoner dieses Urteil jedoch als unangemessen erachteten, erhoben sie vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) Einspruch - und waren damit erfolgreich. Am Freitag teilte der CAS mit, dass die zwölfmonatige Sperre halbiert wird. Somit darf Chelsea in diesem Winter wieder auf dem ​Transfermarkt zuschlagen. Auch die zuvor verhängte Geldstrafe, die zunächst 550.000 Euro betrug, wurde auf 275.000 Euro halbiert.

Der CAS begründet die Strafreduzierung damit, dass sich Chelsea bei den Transfers der Minderjährigen deutlich weniger strafbar gemacht habe als zunächst vorgeworfen. Demnach träfen die Anschuldigungen der FIFA in Bezug auf die Minderjährigen nur auf rund ein Drittel der unter die Lupe genommenen Transfers zu. Weitere Vorwürfe seitens der FIFA, dass Chelsea auch gegen andere Richtlinien verstoßen haben, seien ebenfalls nicht wirklich haltbar gewesen.