​Im Sommer wagte Luka Jović den großen Sprung von ​Eintracht Frankfurt zu Real Madrid. Doch zu Beginn litt der Serbe unter enormen Startschwierigkeiten, die er immer noch nicht ganz überwunden hat. Zumindest genießt er weiterhin das Vertrauen von Trainer Zinédine Zidane. Wie der Angreifer verriet, wäre er ohne den Franzosen überhaupt nicht bei ​Real gelandet.


Real Madrid wurde in den letzten Jahren dafür bekannt, für viele Talente und Top-Stars einen Wendepunkt in der Karriere darzustellen. Oftmals verlief dieser für die meisten Akteure aber negativ, auch Luka Jović hat nach seinem Wechsel zu den Königlichen weiterhin ordentlich zu kämpfen. Nur neun, oftmals kurze, Einsätze stehen für ihn bisher in der Liga zu Buche, ein magerer Pflichtspieltreffer beschreibt seine aktuelle Schwächephase nur allzu gut.


Trotzdem bereut der 21-Jährige seinen Schritt nicht. Ihm ermöglichte Madrid die Perspektive einer Weltkarriere, die er bei Frankfurt womöglich nie gehabt hätte. Die Ablösesumme von 60 Millionen Euro sorgte aber für große Erwartungen an Jović, der nicht nur auf unterstützende Stimmen bei Real traf. Einen großen Rückhalt genießt er aber weiterhin durch seinen Trainer Zidane, der ein Hauptgrund für seinen Wechsel gewesen ist. 


"Zidane wollte mich bei Real Madrid haben"


In der serbischen Zeitung Gloria sprach der Angreifer über die Entscheidung im Sommer und seine eigene Perspektive. "Ich habe Vertrauen in mich, in meine Qualität und darin, dass ich mit der Zeit mehr Einsätze bekomme", so der weiterhin hochmotivierte Youngster. Dabei helfen soll ihm allen voran Übungsleiter Zizou - er war es​, der letztendlich entscheidenden Anteil am Wechsel des 21-Jährigen hatte.


"Zidane war derjenige, der mich bei Real Madrid haben wollte. Die Verhandlungen zwischen meinem Klub und Real Madrid waren schwierig und sind fast gescheitert, aber Zidane beharrte darauf, dass ich dieses Trikot trage." Anscheinend sah der Franzose etwas in Jović, das den anderen Verantwortlichen vorerst noch entgangen ist. 

Jovic,Luka Modric

Fühlt sich trotz des schwierigen Starts wohl in Madrid: Luka Jović



Mitspieler und Freund Luka Modrić versicherte dem Neuankömmling zuletzt ebenfalls, dass der Start in Madrid stets schwierig sei: "Ich habe mit ihm über meine Situation gesprochen. Er beruhigte mich und sagte mir, dass es war bei ihm auch so war, als er hier unterschrieb." In den kommenden Wochen will der Serbe wieder angreifen und hat zumindest die Gewissheit, dass ihm sein Trainer das vollste Vertrauen schenkt.