Der ​1. FC Köln hat mit Darko Churlinov ein vielversprechendes Talent in den eigenen Reihen. Im Sommer rückte das Eigengewächs in den Profikader auf. Nach einem verheißungsvollen Saisonstart spielte der 19-jährige Angreifer allerdings keine Rolle mehr und kam "nur" noch bei der U21 zum Einsatz. ​Geschäftsführer Horst Heldt stellte in einem Interview klar, dass die aktuelle Vertragssituation darauf keine Auswirkungen habe.


Am 1. Spieltag feierte Churlinov sein Profidebüt. Bei der 1:2-Niederlage in ​Wolfsburg wurde der Angreifer nach rund 70 Spielminuten eingewechselt. Seither wartete der Youngster allerdings vergebens auf seinen zweiten Einsatz. Mehr als eine Kadernominierung am 8. Spieltag sprang für den Rechtsfuß nicht heraus.


Churlinov muss sich stattdessen mit Einsätzen bei der U21 zufriedengeben, wo er mit acht Torbeteiligungen (sechs Treffer/zwei Vorlagen) in neun Partien zu den Topscorern zählt. Wie der Express berichtet, haben der 19-Jährige und dessen Berater allerdings andere Ansprüche. Churlinov sieht sich bei den Profis und zögert vermutlich deshalb mit einer Verlängerung seines 2020 auslaufenden Vertrags. 

Darko Churlinov

Wusste in der Saisonvorbereitung zu überzeugen: Darko Churlinov



"Darko hat seit August ein Angebot vorliegen. Er ist alt genug, um zu entscheiden, ob er es annimmt oder nicht", erklärte Heldt gegenüber dem Kölner Boulevardblatt. "Er muss jetzt erst mal über die U21 gehen, das hat aber mit seinem Vertrag nichts zu tun", führte der Funktionär weiter aus. "Das können wir uns gar nicht erlauben. Wenn wir das Gefühl haben, dass er uns sportlich weiterbringt, wird er sofort spielen." Dieses Gefühl habe man beim Nordmazedonier derzeit allerdings nicht. 


Bleibt die Situation von Churlinov in den nächsten Monaten unverändert, verliert der FC im nächsten Jahr voraussichtlich eines seiner vielversprechendsten Talente. Mit seinen überzeugenden Auftritten in der Regionalliga hat sich der variabel einsetzbare Angreifer zumindest für höhere Aufgaben empfohlen.