​Aktuell erholt sich ​Luca Waldschmidt noch von den Folgen seines fürchterlichen Zusammenpralls mit Weißrusslands Alexander Gutor beim EM-Qualifikationsspiel (4:0) Mitte November im Gladbacher Borussia-Park. 


Und mittlerweile blickt der 23-jährige Offensivspieler vom ​SC Freiburg auch schon wieder optimistisch in die Zukunft. 


EM 2020 ist das große Ziel


Das ganz große Ziel ist dabei natürlich die paneuropäische EM im nächsten Sommer. Da will der Ex-HSV-Profi (in der Frankfurter Jugend ausgebildet) natürlich dabei sein. "Mein Ziel ist es, bei der EM 2020 im kommenden Jahr dabei zu sein. Ich möchte Joachim Löw davon überzeugen, dass er nicht auf mich verzichten kann", gibt sich Waldschmidt gegenüber t-online.de kämpferisch-entschlossen. Im neuen Jahr, wenn alle Blessuren geheilt sind, wolle er "wieder voll angreifen". 

Luca Waldschmidt,Aleksandr Gutor

Der Moment des Zusammenpralls mit Weißrusslands Keeper Gutor



Bei dem Crash mit dem weißrussischen Schlussmann hatte sich Waldschmidt eine Mittelgesichtsfraktur zugezogen, die chirurgisch behandelt werden musste. Dazu wurden Knie und Sprunggelenk in Mitleidenschaft gezogen. "Ich merke, dass bei mir noch nicht alles wieder rund läuft, aber das Knie und das Sprunggelenk verheilen gut. Aktuell geht es mir vor allem darum, nichts im Gesicht abzubekommen, bis die Knochen wieder komplett verheilt sind", erklärte Waldschmidt seinen Genesungsprozess.

 

Außer Gefecht gesetzt und kurz vor Weihnachten - da ist natürlich auch genug Zeit, mal über den Tellerrand des kommenden Jahres hinauszublicken und ganz allgemein über die weitere Karriere nachzudenken. 


Waldschmidt schwärmt vom FC Bayern - und von Real Madrid!


Gefragt, ob ihn ein Engagement beim Branchenprimus FC Bayern München reizen würde, antwortete Waldschmidt ohne Umschweife: "Das ist der größte und erfolgreichste Klub Deutschlands. Für diesen Verein aufzulaufen, wäre etwas ganz Besonderes." 


Doch vielleicht noch nicht mal das Ende der Fahnenstange. Denn ein paar tausend Kilometer weiter südlich gibt es einen Klub, den Waldschmidt ebenfalls "ziemlich geil" findet: Real Madrid. "Das Stadion, der besondere Status dieses Klubs" haben es ihm angetan. Dazu spielen die Königlichen bekanntlich in weiß - Waldschmidts Lieblingsfarbe. 


Weiß wie auch das DFB-Dress, das Waldschmidt im nächsten Sommer auf Europas Fußballplätzen tragen will.