​Das ​Verhalten einiger Eintracht-Fans im Rhein-Main-Duell gegen Mainz schlug hohen Wellen. Die Partie am Montagabend musste wegen Zündeleien verspätet angepfiffen werden. Für große Aufmerksamkeit sorgte dabei Sebastian Rodes Gang in die Kurve.


Der ​Eintracht-Kapitän (in Vertretung des gesperrten David Abraham) versuchte, gemeinsam mit Filip Kostic, auf die zündelnden Anhänger einzureden. Dabei soll ihm ein "Verpiss dich" entgegengeworfen worden sein.


Am Tag nach der 1:2-Pleite nahm der 29-Jährige dazu Stellung. Die eigenen Fans hätten dem Verein "leider einen Bärendienst erwiesen", erklärte Rode. Allerdings sei das vermeintliche "Verpiss dich" lediglich von "ein oder zwei Leuten" gekommen. Er nehme das nicht "als Beleidigung von einer ganzen Fangruppe wahr", so Rode weiter.


Insgesamt sei ihm die Thematik deutlich zu hochgekocht worden. "Ich glaube es tut allen gut, hier mal den Ball flach zu halten. Vor allem sollten Pressevertreter nicht immer aus einer Mücke einen Elefanten machen", befand Rode. So sei es auch beim "Vorfall von David [Abraham, Anm. d. Red.]" festzustellen gewesen. 


Die komplette Stellungnahme von Sebastian Rode: