​Der ​1. FSV Mainz 05 hat auch die zweite Partie unter Cheftrainer Achim Beierlorzer gewonnen. Am Montagabend setzten sich die 05er im Rhein-Main-Derby gegen ​Eintracht Frankfurt mit 2:1 durch. Die Hausherren zeigten dabei eine tolle Moral und drehten einen 0:1-Pausenrückstand. Die Gäste aus der Bankenmetropole, die nach einem Platzverweis über eine Halbzeit lang in Unterzahl agieren mussten, blieben damit auch beim zwölften Gastspiel in Mainz sieglos.


FSV-Coach Beierlorzer beließ es nach dem 5:1-Kantersieg in Hoffenheim bei einer Startelf-Veränderung. Für den rotgesperrten Baku rückte Latza ins defensive Mittelfeld. 


Frankfurts Cheftrainer Hütter baute seine Anfangsformation im Vergleich zum 2:1-Erfolg in der Europa League beim ​FC Arsenal auf vier Positionen um. Toure, Ndicka, Kohr und Rode ersetzten Hasebe, Abraham, Fernandes und Silva.


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Der Anpfiff der Partie verzögerte sich um rund zehn Minuten, da aus dem Frankfurter Block Feuerwerkskörper auf den Rasen geworfen wurden. In der Anfangsphase scheuten beide Mannschaften zunächst ein wenig das Risiko. So dauerte es bis zur 11. Spielminute, ehe die Zuschauer die erste Großchance zu sehen bekamen. Mit einer wuchtigen Direktabnahme verfehlte Kohr das Mainzer Tor nur knapp. In der Folgezeit hatten die Hausherren etwas mehr vom Spiel, zwingende Torchancen sprangen allerdings nicht heraus. Auch die Gäste aus Frankfurt taten sich in der Offensive schwer.

Nach gut einer halben Stunde war es Hinteregger vorbehalten, die SGE in Führung zu bringen. Nach einem Eckball landete die Kugel bei Toure, der das Auge für den Österreicher hatte. Aus rund 13 Metern brachte Hinteregger den Ball zur vielumjubelten Führung im Tor unter (34.). Mainz 05 war nach dem Gegentreffer um eine schnelle Antwort bemüht. Bei einem Konter zog Kohr gegen Öztunali die Notbremse und wurde mit glatt Rot vom Platz geschickt (44.). Den folgenden Freistoß lenkte Rönnow gerade noch so um den Pfosten, weshalb es mit der 1:0-Führung für die Eintracht in die Pause ging.

In der zweiten Halbzeit erwischte der FSV den besseren Start. Zunächst zwang Boetius Rönnow mit einem satten Schuss zu einer sehenswerten Parade (49.). Keine Minute später war der Frankfurter Schlussmann allerdings geschlagen. Nach einer Hereingabe bugsierte Onisiwo den Ball mit Hilfe von Hinteregger über die Linie (50.). Knapp 70 Minuten waren gespielt, als Szalai die Partie drehte. Der Angreifer behauptete sich zunächst im Fünfmeterraum und war anschließend mit einem Drehschuss erfolgreich (69.).

Die Eintracht steckte allerdings nicht auf und ließ nichts unversucht, um in Unterzahl den Ausgleich zu erzielen. Mit einem Kopfballaufsetzer verfehlte Sow sein Ziel denkbar knapp (78.). Auf der Gegenseite scheiterte Szalai aus spitzem Winkel an Rönnow (86.), der auch in der Nachspielzeit gegen Öztunali zur Stelle war (90.+4). Kurz zuvor fand Kostic mit seinem Abschluss aus halblinker Position in Zentner seinen Meister (90.+2).