Mauricio Pochettino ist der derzeit meistdiskutierte Name unter den bisher bekannten Kandidaten auf die Nachfolge von Unai Emery beim FC Arsenal. Dass der ehemalige Tottenham-Manager jedoch tatsächlich bei den Gunners anheuern wird, ist derzeit unwahrscheinlich.


Als The Athletic erstmals über das Interesse Arsenals an Pochettino berichtete, betonte bereits Arsenal-Insider David Ornstein, dass es noch völlig unklar ist, wie der 47-jährige Argentinier solch einem Engagement gegenübersteht. 


Der innere Bekanntenkreis rät Pochettino jedenfalls dagegen, dies berichtet The Telegraph. Demnach soll Pochettino viel lieber auf einen besseren Job warten und sein öffentliches Gelübde aus dem Vorjahr einhalten, wonach er nie den FC Arsenal trainieren wird. Dadurch soll seinem Erbe als Tottenham-Manager kein Schaden hinzugefügt werden, zudem ist die derzeitige Situation beim nordlondoner Rivalen schlechter als diejenige, die Pochettino bei den Spurs hinterließ. 


Der vorgeschlagene Plan sieht vor, dass Pochettino zunächst eine Pause einnimmt und im Sommer einen verfügbaren Job bei einem Welt-Klub wie Real Madrid, Bayern München oder Manchester United anvisiert. 


Arsenal will mit Ljungberg die Wende schaffen


Doch auch aus Arsenals Sicht wäre Pochettino nicht die bestmögliche Sofortlösung. Die Vereinsführung präferiert laut des Berichts viel mehr ein Engagement von Interimstrainer Freddie Ljungberg bis zum Saisonende. Danach wird man auch Kandidaten wie Brendan Rodgers, Mikel Arteta, Max Allegri und Carlo Ancelotti in Betracht ziehen.