Beim späten 2:1-Sieg über Dynamo Dresden wagte HSV-Trainer Dieter Hecking einige Umstellungen. ​Im neuen 4-4-2-System mit Raute lobte Hecking die Innenverteidigung, von Siegtorschütze David Kinsombi erhofft sich der 55-Jährige in Zukunft mehr.


Erstmals wagte Hecking die Umstellung von 4-3-3 auf 4-4-2, zum ersten Mal seit dem 1:1 gegen Arminia Bielefeld durfte Timo Letschert für Gideon Jung in die Innenverteidigung rücken. Gemeinsam mit Landsmann Rick van Drongelen zeigte Letschert eine gute Leistung, weshalb Hecking nach der Partie lobende Worte fand (zitiert via ​MoPo): "Die beiden haben mir genauso gut gefallen wie Gidi und Rick." 


Ein festes Abwehr-Duo gebe es jedoch nicht. "Es bleibt offen, das kann immer wieder geändert werden. Es kommt auf den Moment an, es kommt auf Form an, wie sich die Spieler im Training präsentieren", so Hecking, der auch auf den genesenen Ewerton verwies: "Er hat seine Rückstände weitestgehend aufgearbeitet, hatte Pech, dass er nicht spielen konnte, das wäre nochmal gut gewesen. Das ist gut, dass wir auf der Position jetzt richtig Konkurrenz haben. Ich glaube, dass die vier sich untereinander pushen können, noch besser zu werden."


Hecking kündigt "einen besseren Kinsombi" an


Lob, aber auch mahnende Worte richtete der HSV-Trainer an David Kinsombi. Der Mittelfeldspieler wurde in der Schlussphase für Jeremy Dudziak eingewechselt und erzielte in der vierten Minute der Nachspielzeit den Siegtreffer. "Er ist sehr torgefährlich und immer da, wo es brennt", so Hecking laut einer weiteren Meldung der MoPo. "Wenn wir die Rückrundenvorbereitung abgeschlossen haben, dann sehen wir noch einen besseren Kinsombi." In der Winterpause müsse Kinsombi allerdings "nochmal drei, vier Wochen in die Vollen gehen, um das Niveau zu erreichen, was er schon in Kiel gezeigt hat. Im Moment ist das alles noch etwas schwankend, aber das gestehe ich ihm zu nach der schweren Verletzung."