​​Eintracht Frankfurt hat am Samstagnachmittag den ​VfL Wolfsburg zu Gast. Nach der Niederlage in Freiburg will ​Cheftrainer Adi Hütter mit seiner Mannschaft gegen den punktgleichen Tabellennachbarn wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Der österreichische Übungsleiter weiß allerdings auch um die Schwere der Aufgabe.


"​Das Spiel morgen ist wegweisend für beide Teams, denn beide wollen den Anschluss nach oben halten", betonte Hütter auf dem Pressetalk am Freitagnachmittag. Das wichtige Europa-League-Gruppenspiel gegen den ​FC Arsenal in der nächsten Woche spiele aktuell keine Rolle. "Wir konzentrieren uns nur auf Wolfsburg. Wir wollen unbedingt wieder in die Erfolgsspur finden", gab der 49-Jährige zu Protokoll. 


Am Samstag würden zwei Teams "mit hoher Qualität aufeinandertreffen, die gerne nach vorne spielen", so Hütter. "Wolfsburg ist gleichzeitig in der Defensive schwer zu knacken. Ich kenne Oliver Glasner gut, er wird uns seinen Stil aufs Auge drücken wollen." Neben den gesperrten David Abraham und Gelson Fernandes stehen für das Heimspiel auch die beiden Langzeitverletzten Marco Russ (Achillessehnenriss) und Kevin Trapp (Schulter-OP) nicht zur Verfügung. 


Ndicka in der Startelf?

Zwischen den Pfosten steht weiterhin Frederik Rönnow. Der Trapp-Ersatz lieferte in den letzten Wochen überzeugende Vorstellungen ab. 


Nach ​der langen Sperre für Abraham steht Hütter für seine defensive Dreierkette eine Option weniger zur Verfügung. Martin Hinteregger und Makoto Hasebe dürften daher bis zur Winterpause gesetzt sein. Gegen Wolfsburg könnte Evan Ndicka den Vorzug vor Almamy Touré erhalten, der sich nach seiner knapp vierwöchigen Verletzungspause (Oberschenkelverletzung) erst vor wenigen Tagen wieder im Mannschaftstraining zurückgemeldet hat. Ein Risiko wird man beim 23-Jährigen sicherlich nicht eingehen. 


Dost oder Silva?

Im defensiven Mittelfeld könnte Hütter Sebastian Rode und Dominik Kohr das Vertrauen schenken. Die Außenbahnen sind für ​Filip Kostic (links) und Danny da Costa (rechts) reserviert. Djibril Sow dürfte vor der Doppelsechs die Fäden ziehen. Die etwas offensivere Alternative wäre Daichi Kamada. Beginnt der Japaner, könnte Sow um eine Position nicht hinten rutschen und Kohr auf die Bank verdrängen. 


Im Angriff scheint Goncalo Paciencia derzeit die besten Karten in der Hand zu haben. Fraglich ist, wen Hütter neben dem Portugiesen aufbieten wird. ​Bas Dost hatte zuletzt immer wieder mit kleineren Problemen zu kämpfen. Ist der Ex-Wolfsburger nicht zu 100 Prozent beschwerdefrei, dürfte André Silva beginnen.


Die voraussichtliche Aufstellung im Überblick: 


Rönnow - Hinteregger, Hasebe, Ndicka - da Costa, Kohr, Rode, Kostic – Sow - Dost, Paciencia